Neue Studie: Zahlungsverhalten im Handel - Bargeldanteil schrumpft weiter
Das Zahlungsverhalten im Handel aus Konsumentensicht ist bereits Thema vieler Befragungen
gewesen. Europay Austria hat nun gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien einen neuen Ansatz
verfolgt: Wie ist das Zahlungsverhalten aus Sicht des Handels? Die Analyse flächendeckender
Branchen-Realdaten zum einen und persönlicher Interviews zum anderen eröffneten einen tieferen
Einblick in die Welt des bargeldlosen Zahlens.
Auch Unbares ist Wahres!
Im Einzelhandel werden von 100 Zahlungstransaktionen 16 mit unbaren Zahlungsmitteln
durchgeführt. Der Anteil der Umsätze, die bargeldlos erzielt werden, liegt mehr als doppelt so hoch
bei 41 %.
"Stetig nimmt man auch in Österreich Abschied vom Grundsatz ‚Nur Bares ist Wahres’. Der
Mittelwert über alle Branchen und Betriebstypen hinweg schlägt allerdings mit einer Relation von 59
(Barumsatz) zu 41 (Kartenumsatz) noch zugunsten der Barzahlung aus. In manchen Handels-Branchen und
vor allem in modernen Betriebstypen nähert sich das Verhältnis von Barumsatz und Kartenumsatz
bereits einer 50-zu-50-Situation." meint o. o.Univ.-Prof. Dr. Peter Schnedlitz vom Institut für
Handel und Marketing der Wirtschaftsuniversität Wien.
Im Rahmen der Interviews gaben mehr als zwei Drittel der Befragten an, dass ihnen das Angebot
an bargeldlosen Zahlungsalternativen (sehr) wichtig ist, hier gibt es jedoch große Unterschiede
zwischen den einzelnen untersuchten Branchen. Die wichtigsten Gründe sind der Servicegedanke am
Kunden, der Wettbewerbsdruck durch den steigenden Einsatz der Karten und das Bewusstsein, dass mit
bargeldlosen Zahlungsalternativen Spontankäufe möglich gemacht werden.
„Die Umsatzverteilung bei Kartenzahlung ist sehr positiv, denn 75 % des Umsatzes wird mit
unseren Produkten Maestro und MasterCard generiert.“ freut sich Dr. Ewald Judt, Geschäftsführer von
Europay Austria.
Bereits im Herbst 2005 führte Europay Austria eine Befragung von kartenakzeptierenden Händlern
durch, um deren Zufriedenheit zu messen. 84 % der Befragten sind der bargeldlosen Zahlung gegenüber
(sehr) positiv eingestellt, sind mit der Servicierung durch Europay zufrieden und sind vom Produkt
überzeugt.
Diese Studie zeigt eindeutig, dass der Trend in Richtung less cash society geht, für die
meisten ÖsterreicherInnen ist das Zahlen mit Karte heute zur Selbstverständlichkeit
geworden.
„Durch die Einführung des EMV-Standards und durch SEPA wird sich der Zahlungsverkehr verändern
und uns Herausforderungen und vor allem Chancen bringen. Wir stehen bei der Weiterentwicklung des
bargeldlosen Zahlungsverkehrs an vorderster Front und werden auch in Zukunft mit Innovationen in
diesem dynamischen Feld erfolgreich sein.“ schließt Ewald Judt.
Europay Austria ist DIE Drehscheibe zwischen Kunden, Händlern und Geldinstituten für modernes Bezahlen und entwickelt im Auftrag der österreichischen Banken Zahlungskarten wie die multifunktionelle Maestro Bankomatkarte, Quick - die Elektronische Geldbörseund eine Vielzahl unterschiedlicher MasterCards. Europay Austria serviciert heute bereits über 93.000 Akzeptanzpartner. Die erfolgreiche Markt- und Kundenorientierung von Europay Austria führte 2005 zu einem weiteren Anstieg des Zahlungsvolumens von insgesamt über 13 %.
Bilder von der Pressekonferenz finden Sie hier

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