Das sind Ihre Geschichten
| Seit 30 Jahren macht PayLife das Zahlungsleben der ÖsterreicherInnen moderner, einfacher und sicherer. Zum Jubiläum wollten wir die Menschen, die unsere Produkte nutzen, zu Wort kommen lassen. Daher waren Sie von 15. Mai bis 15. Dezember eingeladen, Ihre besten Geschichten rund um das Plastikgeld erzählen und 30 x EUR 300,- zu gewinnen... Hier sind die Gewinner: |
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Woche 30: "Weihnachten in Piräus"
Geschichte lesen...
Weihnachten in Piräus
Wir haben uns vor 2 Jahren einen langersehnten Wunsch erfüllt und eine All inklusive Mittelmehrkreuzfahrt gebucht. Es war vor Weihnachten, so war diese Kreuzfahrt auch ein gegenseitiges Geschenk für uns. Unser Schiff hieß Costa Concordia, besaß 5 Sterne, war nigelnagelneu und hatte 14 Stockwerke. Eine schwimmende Luxusstadt mit tollen Unterhaltungsmöglichkeiten, exklusiven Restaurants, Theater, Casino, Konzerten, Parks, Wellness, Shops und noch viel mehr. Man wird ganz schön verwöhnt auf so einem Luxusliner und das Beste ist, dass man am Schiff kein Geld braucht. Was nicht inklusiv ist wird von der Kreditkarte abgebucht.
Eine der Stationen unserer Reise war die von Melina Merkuri besungene Hafenstadt Piräus in Griechenland. Piräus machte einen verschlafenen Eindruck auf uns, wie von einer Riesensiesta umhüllt. Wir trödelten durch die Strandpromenade und plötzlich, mitten in einem Orangenpark, sah ich sie:
Sie saßen auf der niedrigen Steinmauer und das kleine Mädchen weinte laut, während ihr noch kleinerer Bruder immer wieder versuchte, sie zu trösten.
Obwohl ich kein wort griechisch kann sprach ich die beiden an. Einige andere Kinder kamen dazu und bald wusste ich, warum das Mädchen weinte: es hatte eine Schaufel gehabt, welche ihr ein älterer Bub weggenommen hat. Dieser weigerte sich die Schaufel zurückzugeben und lief damit davon.
Natürlich schlug mein Mutterherz sofort auf und ich wollte dem Mädchen eine neue Schaufel kaufen - aber ich hatte absolut keinen Cent in der Geldbörse.
Inzwischen habe ich erfahren, dass es sich um Kinder der Tagarbeiter handelt. Sie warten im Park geduldig auf die Rückkehr der Eltern am Abend, da ist der Besitz einer Sandschaufel natürlich noch von viel größerer Bedeutung als sonst.
Plötzlich wurde mir der Luxus am Schiff noch mehr bewusst und ich erinnerte mich, dass wir in 10 Tagen Weihnachten hatten und wie sich unsere Familie und Freunde über die vielen Geschenke freuen werden... oder auch nicht, denn es ist heutzutage nicht einfach jemandem etwas zu schenken.
Ich fragte mich ob diese Kinder überhaupt wissen was Weihnachten ist, und dachte daran, wie leicht sie zu beschenken wären. Ich beschloss, ihnen an diesem Tag Weihnachten zu schenken - denn ich hatte festgestellt, dass ich meine MasterCard mit hatte! Ich ging in den einzigen Supermarkt im Ort hinein und kam mit einigen Säcken voller Sandspielzeug, Bälle, Süßigkeiten und Limos wieder heraus.
Alle Kinder wurden eingeladen, auch der kleine Dieb von vorher.
Noch nie hat mich meine Kreditkarte so glücklich gemacht, mich so herrlich beschenkt. Ich denke immer wieder an diese Begegnung mit den Kindern im Orangenpark in Piräus. Besonders vor Weihnachten.
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Rosemarie Hofstätter aus Oberösterreich erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Weihnachten in Piräus
Wir haben uns vor 2 Jahren einen langersehnten Wunsch erfüllt und eine All inklusive Mittelmehrkreuzfahrt gebucht. Es war vor Weihnachten, so war diese Kreuzfahrt auch ein gegenseitiges Geschenk für uns. Unser Schiff hieß Costa Concordia, besaß 5 Sterne, war nigelnagelneu und hatte 14 Stockwerke. Eine schwimmende Luxusstadt mit tollen Unterhaltungsmöglichkeiten, exklusiven Restaurants, Theater, Casino, Konzerten, Parks, Wellness, Shops und noch viel mehr. Man wird ganz schön verwöhnt auf so einem Luxusliner und das Beste ist, dass man am Schiff kein Geld braucht. Was nicht inklusiv ist wird von der Kreditkarte abgebucht.
Eine der Stationen unserer Reise war die von Melina Merkuri besungene Hafenstadt Piräus in Griechenland. Piräus machte einen verschlafenen Eindruck auf uns, wie von einer Riesensiesta umhüllt. Wir trödelten durch die Strandpromenade und plötzlich, mitten in einem Orangenpark, sah ich sie:
Sie saßen auf der niedrigen Steinmauer und das kleine Mädchen weinte laut, während ihr noch kleinerer Bruder immer wieder versuchte, sie zu trösten.
Obwohl ich kein wort griechisch kann sprach ich die beiden an. Einige andere Kinder kamen dazu und bald wusste ich, warum das Mädchen weinte: es hatte eine Schaufel gehabt, welche ihr ein älterer Bub weggenommen hat. Dieser weigerte sich die Schaufel zurückzugeben und lief damit davon.
Natürlich schlug mein Mutterherz sofort auf und ich wollte dem Mädchen eine neue Schaufel kaufen - aber ich hatte absolut keinen Cent in der Geldbörse.
Inzwischen habe ich erfahren, dass es sich um Kinder der Tagarbeiter handelt. Sie warten im Park geduldig auf die Rückkehr der Eltern am Abend, da ist der Besitz einer Sandschaufel natürlich noch von viel größerer Bedeutung als sonst.
Plötzlich wurde mir der Luxus am Schiff noch mehr bewusst und ich erinnerte mich, dass wir in 10 Tagen Weihnachten hatten und wie sich unsere Familie und Freunde über die vielen Geschenke freuen werden... oder auch nicht, denn es ist heutzutage nicht einfach jemandem etwas zu schenken.
Ich fragte mich ob diese Kinder überhaupt wissen was Weihnachten ist, und dachte daran, wie leicht sie zu beschenken wären. Ich beschloss, ihnen an diesem Tag Weihnachten zu schenken - denn ich hatte festgestellt, dass ich meine MasterCard mit hatte! Ich ging in den einzigen Supermarkt im Ort hinein und kam mit einigen Säcken voller Sandspielzeug, Bälle, Süßigkeiten und Limos wieder heraus.
Alle Kinder wurden eingeladen, auch der kleine Dieb von vorher.
Noch nie hat mich meine Kreditkarte so glücklich gemacht, mich so herrlich beschenkt. Ich denke immer wieder an diese Begegnung mit den Kindern im Orangenpark in Piräus. Besonders vor Weihnachten.
Woche 29: "Ein Kartenspiel"
Geschichte lesen...
Ein Kartenspiel
Der liebe Gott und der Teufel saßen gemütlich beim Heurigen und spielten Karten. Als der Teufel wieder einmal mit einem miesen Trick versuchte Gott zu beschwindeln, klopfte dieser dem Teufel auf die Finger, so daß dieser beinahe seine Karten verlor und sprach "Mir fiel gerade ein, daß man den Menschen Karten geben müßte, die sie vor Beschwindelung mit dem Bargeld schützen sollten". Und da beim lieben Gott seinen Worten sofort Taten folgen, entstand die Kreditkarte.
Der Teufel, der sich ärgerte, daß wieder eine gute Tat auf der Welt war, entgegnete: "Die Leute werden den Überblick über ihr Geld verlieren und Schulden machen die sie dann nicht bezahlen können."
Gott, der ein gutes Kartenblatt hatte und daher guter Laune war, sprach: "Ich werde den Leuten mit 24 Stunden Online Services einen Überblick über ihre Ausgaben verschaffen."
"Dann ist es zu spät.." murmelte der Teufel, wenn auch leise, und versuchte wieder eine falsche Karte auszuspielen. Gott, der alles sieht, ließ die falsche Karte in der Hand des Teufels verschwinden.
"Siehste", sprach da der Teufel, "was ist wenn die Kreditkarte verschwindet, also verloren geht oder gestohlen wird?" Der Gedanke an letzteres bereitete dem Teufel sichtlich Behagen und er grinste.
"Kreditkarten sind ersetzbar und einen etwaigen Schaden werde ich mit Sperrmöglichkeit verhindern oder ersetzbar machen."
Das Grinsen des Teufels verschwand und er wußte daß er das Spiel verlieren werde. Mit dem letzten Stich hatte der liebe Gott das Spiel tatsächlich gewonnen und so sagte er, sich bequem zurücklehnend: "Lieber - oder besser Pfui - Teufel: vergiß nicht, daß die Menschen mit den Kreditkarten sich Ihre Wünsche, und diese sogar rasch, erfüllen können. Dies bringt ihnen einen Vorgeschmack himmlischer Freude den ich den Menschen von Herzen gönne."
Nach diesen Worten warf der Teufel die Karten zu Boden und verschwand mit Krach und Benzingestank in seine Hölle - nicht ohne Absicht sich ebenfalls um eine Kreditkarte zu bemühen.
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Johann Hromada aus Niederösterreich erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Ein Kartenspiel
Der liebe Gott und der Teufel saßen gemütlich beim Heurigen und spielten Karten. Als der Teufel wieder einmal mit einem miesen Trick versuchte Gott zu beschwindeln, klopfte dieser dem Teufel auf die Finger, so daß dieser beinahe seine Karten verlor und sprach "Mir fiel gerade ein, daß man den Menschen Karten geben müßte, die sie vor Beschwindelung mit dem Bargeld schützen sollten". Und da beim lieben Gott seinen Worten sofort Taten folgen, entstand die Kreditkarte.
Der Teufel, der sich ärgerte, daß wieder eine gute Tat auf der Welt war, entgegnete: "Die Leute werden den Überblick über ihr Geld verlieren und Schulden machen die sie dann nicht bezahlen können."
Gott, der ein gutes Kartenblatt hatte und daher guter Laune war, sprach: "Ich werde den Leuten mit 24 Stunden Online Services einen Überblick über ihre Ausgaben verschaffen."
"Dann ist es zu spät.." murmelte der Teufel, wenn auch leise, und versuchte wieder eine falsche Karte auszuspielen. Gott, der alles sieht, ließ die falsche Karte in der Hand des Teufels verschwinden.
"Siehste", sprach da der Teufel, "was ist wenn die Kreditkarte verschwindet, also verloren geht oder gestohlen wird?" Der Gedanke an letzteres bereitete dem Teufel sichtlich Behagen und er grinste.
"Kreditkarten sind ersetzbar und einen etwaigen Schaden werde ich mit Sperrmöglichkeit verhindern oder ersetzbar machen."
Das Grinsen des Teufels verschwand und er wußte daß er das Spiel verlieren werde. Mit dem letzten Stich hatte der liebe Gott das Spiel tatsächlich gewonnen und so sagte er, sich bequem zurücklehnend: "Lieber - oder besser Pfui - Teufel: vergiß nicht, daß die Menschen mit den Kreditkarten sich Ihre Wünsche, und diese sogar rasch, erfüllen können. Dies bringt ihnen einen Vorgeschmack himmlischer Freude den ich den Menschen von Herzen gönne."
Nach diesen Worten warf der Teufel die Karten zu Boden und verschwand mit Krach und Benzingestank in seine Hölle - nicht ohne Absicht sich ebenfalls um eine Kreditkarte zu bemühen.
Woche 28: "Gleich zweimal vom Plastikgeld gerettet"
Geschichte lesen...
Gleich zweimal vom Plastikgeld gerettet
Ich bin Landwirt und Viehhändler in Au am Leithaberge und daher berufsbedingt viel unterwegs. Manchmal fahre ich nach Kärnten, um die Kälber direkt bei den Bauern einzukaufen. Nachdem die Abnehmer von jungen Stieren bei uns im Bezirk und in den angrenzenden burgenländischen Gemeinden aber immer weniger werden, reicht es häufig aus, die benötigten Jungstiere bei einer Versteigerung einzukaufen.
Die Versteigerungen in der Oberlandhalle in Leoben sind ein Fixpunkt in meinem Veranstaltungskalender. Bei der letzten Versteigerung waren besonders viele Mitbieter, starke Konkurrenz für den Viehhändler vom Leithaberge.
Mich interessieren eigentlich nur junge Stiere, die bereits selber fressen können, da die Fütterung mit der Flasche von Hand eine sehr mühsame Angelegenheit ist.
An diesem Tag wurden besonders viele schöne Tiere angeboten. Das trieb den Preis auch bisweilen in eine Höhe, wo das Mitbieten ein gefährliches Hasardspiel wird. Trotzdem konnte ich nicht widerstehen und ersteigerte mehr Jungstiere, als ich eigentlich beabsichtigt hatte.
Nach der nervenaufreibenden Versteigerung begab ich mich zu der Stelle, wo die Käufer die Stiere bezahlen. Als mir die Summe genannt wurde, griff ich instinktiv in meine Brusttasche, um mein mitgebrachtes Bargeld hervorzuziehen. Doch beim Hinblättern wurde mir schlagartig klar, dass das zuwenig ist.
„Da fehlen noch drei Hunderter“, meinte der Mann hinter der Glasscheibe, die mich an den Sichtschutz an Bahnhöfen erinnerte, barsch. „Tut mir leid“, stotterte ich, „aber Bargeld habe ich keines mehr“.
In meinem Kopf rotierten die Gedanken, mir war bewusst, dass in der Viehhändlerbranche noch immer nur Bares als das Wahre angesehen wurde. Da fiel mir meine MasterCard in die Hände.
„Akzeptieren Sie auch Kreditkarten?“, fragte ich.
„Na, i net, aber der Bankomat um die Ecke“, versprühte der Mann wieder spröden steirischen Charme. Immerhin waren die Erbauer der Halle so klug gewesen, in unmittelbarer Nähe einen Bankomaten aufstellen zu lassen.
Später, mit acht aufgeladenen Einjährigen auf dem Lastwagen glücklich wieder unterwegs in meine niederösterreichische Heimat, war ich fast geneigt das beharrliche Tüten zu ignorieren, welches plötzlich aus allen Ecken der Fahrerkabine auf mich herabschallte. Wieder einmal hatte ich vergessen, die Go-Box aufzuladen.
Ich fuhr also bei der nächsten Möglichkeit von der Autobahn herunter und steuerte die nächste Tankstelle an. Hier ist es ja zum Glück nichts Exotisches mehr, das Aufladen der Go-Box mittels Kreditkarte zu bezahlen. Zum zweiten Mal an diesem Tag rettete mich nun meine Kreditkarte - denn das wenige Bargeld, das ich noch bei mir hatte, war bereits in Form einer Wurstsemmel und einer Cola gut in meinem Magen angelegt worden.
Mit aufgeladener Go-Box (und einer zweiten Wurstsemmel als Wegzehrung, natürlich auch mit Kreditkarte bezahlt) setzte ich dann den Weg in meine Heimatgemeinde fort, diesmal ohne von nervenaufreibenden Geräuschen oder sonstigen Störungen unterbrochen zu werden.
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Josef Jandrinitsch aus Niederösterreich erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Gleich zweimal vom Plastikgeld gerettet
Ich bin Landwirt und Viehhändler in Au am Leithaberge und daher berufsbedingt viel unterwegs. Manchmal fahre ich nach Kärnten, um die Kälber direkt bei den Bauern einzukaufen. Nachdem die Abnehmer von jungen Stieren bei uns im Bezirk und in den angrenzenden burgenländischen Gemeinden aber immer weniger werden, reicht es häufig aus, die benötigten Jungstiere bei einer Versteigerung einzukaufen.
Die Versteigerungen in der Oberlandhalle in Leoben sind ein Fixpunkt in meinem Veranstaltungskalender. Bei der letzten Versteigerung waren besonders viele Mitbieter, starke Konkurrenz für den Viehhändler vom Leithaberge.
Mich interessieren eigentlich nur junge Stiere, die bereits selber fressen können, da die Fütterung mit der Flasche von Hand eine sehr mühsame Angelegenheit ist.
An diesem Tag wurden besonders viele schöne Tiere angeboten. Das trieb den Preis auch bisweilen in eine Höhe, wo das Mitbieten ein gefährliches Hasardspiel wird. Trotzdem konnte ich nicht widerstehen und ersteigerte mehr Jungstiere, als ich eigentlich beabsichtigt hatte.
Nach der nervenaufreibenden Versteigerung begab ich mich zu der Stelle, wo die Käufer die Stiere bezahlen. Als mir die Summe genannt wurde, griff ich instinktiv in meine Brusttasche, um mein mitgebrachtes Bargeld hervorzuziehen. Doch beim Hinblättern wurde mir schlagartig klar, dass das zuwenig ist.
„Da fehlen noch drei Hunderter“, meinte der Mann hinter der Glasscheibe, die mich an den Sichtschutz an Bahnhöfen erinnerte, barsch. „Tut mir leid“, stotterte ich, „aber Bargeld habe ich keines mehr“.
In meinem Kopf rotierten die Gedanken, mir war bewusst, dass in der Viehhändlerbranche noch immer nur Bares als das Wahre angesehen wurde. Da fiel mir meine MasterCard in die Hände.
„Akzeptieren Sie auch Kreditkarten?“, fragte ich.
„Na, i net, aber der Bankomat um die Ecke“, versprühte der Mann wieder spröden steirischen Charme. Immerhin waren die Erbauer der Halle so klug gewesen, in unmittelbarer Nähe einen Bankomaten aufstellen zu lassen.
Später, mit acht aufgeladenen Einjährigen auf dem Lastwagen glücklich wieder unterwegs in meine niederösterreichische Heimat, war ich fast geneigt das beharrliche Tüten zu ignorieren, welches plötzlich aus allen Ecken der Fahrerkabine auf mich herabschallte. Wieder einmal hatte ich vergessen, die Go-Box aufzuladen.
Ich fuhr also bei der nächsten Möglichkeit von der Autobahn herunter und steuerte die nächste Tankstelle an. Hier ist es ja zum Glück nichts Exotisches mehr, das Aufladen der Go-Box mittels Kreditkarte zu bezahlen. Zum zweiten Mal an diesem Tag rettete mich nun meine Kreditkarte - denn das wenige Bargeld, das ich noch bei mir hatte, war bereits in Form einer Wurstsemmel und einer Cola gut in meinem Magen angelegt worden.
Mit aufgeladener Go-Box (und einer zweiten Wurstsemmel als Wegzehrung, natürlich auch mit Kreditkarte bezahlt) setzte ich dann den Weg in meine Heimatgemeinde fort, diesmal ohne von nervenaufreibenden Geräuschen oder sonstigen Störungen unterbrochen zu werden.
Woche 27: "Heute kann ich drüber lachen"
Geschichte lesen...
Heute kann ich drüber lachen
Mein Erlebnis mit meiner PayLife Karte folgt ganz dem Motto: "Heute kann ich drüber lachen!“ - Damals war es einen halben Tag lang jedoch alles andere als komisch...
Es fand statt in meinem ersten Jahr als Student in Wien. Wie sooft fehlte an jenem Tag einfach die Zeit für ein vernünftiges Mittagessen und so musste ich, wie viele meiner KollegInnen auch, bei einer bekannten Fast-Food Kette ein schnelles Mahl zu mir nehmen.
Knappe 4 Stunden später stellte ich erschrocken fest, dass mein Geldbeutel verschwunden war.
Nicht nur, dass meine ganzen wichtigen Dokumente im Gelbeutel waren, auch meine Kreditkarte befand sich darin. „Ohweh“ dachte ich, „wie oft genügt es, sie einfach durch den Schlitz zu ziehen. Ich könnte jetzt schon bereits um hunderte Euro erleichtert worden sein…“
Der einzig mögliche Ort des Verschwindens war das zuvor besuchte Lokal. Ich also so schnell wie möglich zurück dorthin. Von der Hoffnung getragen, dass vielleicht jemand Ehrliches meinen Geldbeutel dort abgegeben hatte, ging ich direkt ins Büro des Filialleiters. Dort angekommen wurde ich aber schnell enttäuscht, vom Geldbeutel keine Spur. Zu meiner Überraschung zeigte sich der Filialleiter aber überaus hilfsbereit: Er rief sofort noch zwei Mitarbeiter herbei und alle zusammen begannen wir damit, jeden Winkel des Lokals abzusuchen.
Im Nachhinein bin ich mir ziemlich sicher, dass wir vier ein sehr lustiges Bild abgaben: Ein Manager, zwei Kellner und ein völlig panischer Student, die gemeinsam, teilweise auf allen vieren kriechend, unter jedem Tisch und Stuhl (völlig ungeachtet dessen ob gerade jemand darauf saß) nach etwas scheinbar äußerst Wichtigem suchten. Wohl so wichtig, dass sich nach einiger Zeit sogar die anwesenden Gäste mit auf die Suche machten.
Wäre ich in diesem Moment nicht so aufgebracht gewesen, ich wäre vor Scham wahrscheinlich im Erdboden versunken. Trotz allem wurden wir nicht fündig.
„Als erstes die Kredikarte sperren!“ dachte ich mir, griff zum Handy und rief bei PayLife an. Sofort hatte ich auch schon jemand in der Leitung, eine Mitarbeiterin, die sich auf eine sehr beruhigende Weise meiner annahm.
Sie führte gleich eine Umsatzabfrage durch woraufhin es auch schon wieder vorbei war mit meiner neugewonnenen Ruhe: Jemand hatte die Kreditkarte tatsächlich genutzt und Einkäufe im Wert von ca. EUR 300,- damit bezahlt!
Für einen Durchschnitts-Studenten drei Viertel des monatlichen Einkommens, eine Tragödie. Zu meiner Überraschung versicherte mir die PayLife Mitarbeiterin aber, dass ich mir keine Sorgen machen soll, die Karte wurde bereits gesperrt und außerdem würde in einem solchen Fall PayLife die Rechnung übernehmen.
Ich konnte so viel Kulanz kaum glauben, doch tatsächlich wurde das Geld niemals von meinem Konto gebucht, und nach ein paar Tagen war ich auch schon wieder Besitzer einer neuen Karte.
So danke ich PayLife vor allem für die menschliche Abwicklung und dafür, dass ich heute über die Situation, wie ein ganzes Lokal krabbelnd unter den Tischen nach meinem Geldbeutel suchte, herzlich lachen kann.
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Marc Plate aus Wien erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Heute kann ich drüber lachen
Mein Erlebnis mit meiner PayLife Karte folgt ganz dem Motto: "Heute kann ich drüber lachen!“ - Damals war es einen halben Tag lang jedoch alles andere als komisch...
Es fand statt in meinem ersten Jahr als Student in Wien. Wie sooft fehlte an jenem Tag einfach die Zeit für ein vernünftiges Mittagessen und so musste ich, wie viele meiner KollegInnen auch, bei einer bekannten Fast-Food Kette ein schnelles Mahl zu mir nehmen.
Knappe 4 Stunden später stellte ich erschrocken fest, dass mein Geldbeutel verschwunden war.
Nicht nur, dass meine ganzen wichtigen Dokumente im Gelbeutel waren, auch meine Kreditkarte befand sich darin. „Ohweh“ dachte ich, „wie oft genügt es, sie einfach durch den Schlitz zu ziehen. Ich könnte jetzt schon bereits um hunderte Euro erleichtert worden sein…“
Der einzig mögliche Ort des Verschwindens war das zuvor besuchte Lokal. Ich also so schnell wie möglich zurück dorthin. Von der Hoffnung getragen, dass vielleicht jemand Ehrliches meinen Geldbeutel dort abgegeben hatte, ging ich direkt ins Büro des Filialleiters. Dort angekommen wurde ich aber schnell enttäuscht, vom Geldbeutel keine Spur. Zu meiner Überraschung zeigte sich der Filialleiter aber überaus hilfsbereit: Er rief sofort noch zwei Mitarbeiter herbei und alle zusammen begannen wir damit, jeden Winkel des Lokals abzusuchen.
Im Nachhinein bin ich mir ziemlich sicher, dass wir vier ein sehr lustiges Bild abgaben: Ein Manager, zwei Kellner und ein völlig panischer Student, die gemeinsam, teilweise auf allen vieren kriechend, unter jedem Tisch und Stuhl (völlig ungeachtet dessen ob gerade jemand darauf saß) nach etwas scheinbar äußerst Wichtigem suchten. Wohl so wichtig, dass sich nach einiger Zeit sogar die anwesenden Gäste mit auf die Suche machten.
Wäre ich in diesem Moment nicht so aufgebracht gewesen, ich wäre vor Scham wahrscheinlich im Erdboden versunken. Trotz allem wurden wir nicht fündig.
„Als erstes die Kredikarte sperren!“ dachte ich mir, griff zum Handy und rief bei PayLife an. Sofort hatte ich auch schon jemand in der Leitung, eine Mitarbeiterin, die sich auf eine sehr beruhigende Weise meiner annahm.
Sie führte gleich eine Umsatzabfrage durch woraufhin es auch schon wieder vorbei war mit meiner neugewonnenen Ruhe: Jemand hatte die Kreditkarte tatsächlich genutzt und Einkäufe im Wert von ca. EUR 300,- damit bezahlt!
Für einen Durchschnitts-Studenten drei Viertel des monatlichen Einkommens, eine Tragödie. Zu meiner Überraschung versicherte mir die PayLife Mitarbeiterin aber, dass ich mir keine Sorgen machen soll, die Karte wurde bereits gesperrt und außerdem würde in einem solchen Fall PayLife die Rechnung übernehmen.
Ich konnte so viel Kulanz kaum glauben, doch tatsächlich wurde das Geld niemals von meinem Konto gebucht, und nach ein paar Tagen war ich auch schon wieder Besitzer einer neuen Karte.
So danke ich PayLife vor allem für die menschliche Abwicklung und dafür, dass ich heute über die Situation, wie ein ganzes Lokal krabbelnd unter den Tischen nach meinem Geldbeutel suchte, herzlich lachen kann.
Woche 26: "Immer zur Stelle"
Geschichte lesen...
Immer zur Stelle
New York, im Mai 2009. Wie so oft traf ich mich geschäftlich mit Freunden und wohnte im Best Western in Newark. Meinem Lieblingshotel. Schon zum dritten Mal nahm ich die sogenannte MasterCard RED mit. Denn das Prinzip aufladen und ausgeben was ich brauche, damit fühle ich mich besonders sicher.
Einmal allerdings stand ich vor der Rezeption und wollte wie immer bezahlen... ABER... Kennen Sie das Gefühl, wenn hinter Ihnen einige Leute stehen, und es wird Ihnen freundlich mitgeteilt, dass Ihre Zahlung leider abgelehnt wurde? Da versagt das Deo relativ scbnell, und man fühlt sich wie ein Schwerverbrecher. Ein Anruf bei MasterCard USA brachte überhaupt nichts. Also blieb mir nichts anderes übrig, als bei PayLife anzurufen.
Doch was dann passierte, war unglaublich: PayLife hat mich zurückgerufen, damit mir keine Kosten entstehen. Innerhalb von 30 Minuten hat PayLife dann die ganze Sache geklärt, das bedeutet:
1) Den Hotelmanager beruhigt
2) Guthaben von mehreren Geschenkkarten wurden auf meine Mastercard RED umgebucht.
Somit konnte ich mit der Mastercard RED zum nächsten Bankomaten gehen und dort ganz normal Geld beheben.
Vielen Dank nochmal!
Es stellte sich heraus, dass das Zahlungsterminal des Hotels defekt war.
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr George Varga aus Wien erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Immer zur Stelle
New York, im Mai 2009. Wie so oft traf ich mich geschäftlich mit Freunden und wohnte im Best Western in Newark. Meinem Lieblingshotel. Schon zum dritten Mal nahm ich die sogenannte MasterCard RED mit. Denn das Prinzip aufladen und ausgeben was ich brauche, damit fühle ich mich besonders sicher.
Einmal allerdings stand ich vor der Rezeption und wollte wie immer bezahlen... ABER... Kennen Sie das Gefühl, wenn hinter Ihnen einige Leute stehen, und es wird Ihnen freundlich mitgeteilt, dass Ihre Zahlung leider abgelehnt wurde? Da versagt das Deo relativ scbnell, und man fühlt sich wie ein Schwerverbrecher. Ein Anruf bei MasterCard USA brachte überhaupt nichts. Also blieb mir nichts anderes übrig, als bei PayLife anzurufen.
Doch was dann passierte, war unglaublich: PayLife hat mich zurückgerufen, damit mir keine Kosten entstehen. Innerhalb von 30 Minuten hat PayLife dann die ganze Sache geklärt, das bedeutet:
1) Den Hotelmanager beruhigt
2) Guthaben von mehreren Geschenkkarten wurden auf meine Mastercard RED umgebucht.
Somit konnte ich mit der Mastercard RED zum nächsten Bankomaten gehen und dort ganz normal Geld beheben.
Vielen Dank nochmal!
Es stellte sich heraus, dass das Zahlungsterminal des Hotels defekt war.
Woche 25: "„Pas de problème“ in Marokko"
Geschichte lesen...
„Pas de problème“ in Marokko
Am Anfang stand die Frage. „Was machen wir heuer zu Jahreswechsel?“
Zuerst kam die Dunkelheit. „Keine Ahnung … Das gleiche, wie letztes Jahr?“ Dann kam das Licht. „Ich hätte da eine Idee.“
Schwenk nach vorne, einen Monat in die damalige Zukunft. Das Jahr stand bereits in seiner letzten Woche, war als alt, ja fast schon vergangen anzusehen, und dennoch – in diesem Moment war es so jung und frisch, als wäre dies sein erster Kalendertag. Das Junge war dem Neuen geschuldet, namentlich dem ersten Mal auf einem Schiff von Spanien nach Marokko zu stehen, das erste Mal die Straße von Gibraltar zu queren und in Bälde das erste Mal Afrika zu betreten.
Manchmal führen Ideen einen weit in die Welt hinaus. Damals, das waren zwei Anfang-Zwanziger mit großen Rucksäcken und ebenso großem Sehnen nach Erlebnissen und neuen Erfahrungen. Die Küste Marokkos einmal erreicht, sollte die erste Etappe südwärts, nach Marrakesch, und weiter, über die winterlichen Pässe des Atlas Gebirges, in das Städtchen Zagora führen, und dort der Jahreswechsel begangen werden.
Dazu wurde am letzten Tag des Jahres von Marrakesch aus per Autobus aufgebrochen. Während der `L’Express du Grand Atlas´ gegen Süden rollte, um gemäß Fahrplan knapp vor Mitternacht den Zielort zu erreichen, zogen an unseren Fenstern die Wegmarken seiner Fahrtstrecke vorbei. Orte, die wir nicht kannten und Namen, die wir kaum aussprechen konnten: Ait-Ourir, Taddert, Amerzgane, Ouarazazate. In der hereinbrechenden Dunkelheit, die die Wahrnehmung weiterer unbekannter Unaussprechlichkeiten schließlich unterband, erreichte unser Bus das Örtchen Agdz.
„Cinq minutes!“ Kurzer Aufenthalt, fünf willkommene Minuten um die taub gewordenen Gliedmaßen ein wenig zu bewegen. Der Bus hatte auf einem länglichen Platz gehalten, der vom Lichtschein aus den Läden und Cafés erhellt wurde.
Kaum waren wir vor das Fahrzeug getreten, als uns von einem nahen Laden aus Stimmen begrüßten. „Bon soir! Ca va?!“
Zwei junge Marokkaner traten freundlich lächelnd auf uns zu. Weitere `bon soir´ Bekundungen wurden von der Frage begleitet wo wir denn her seien, um übergangslos in einen Zustand heftigster Gefühlserregung zu verfallen, als unsere Antwort – „L’Autriche“ – Österreich, lautete.
Nein! Nicht möglich!! „Incroyable!!!“ Welch ein unglaublicher, unbeschreiblicher Zufall! Es verhalte sich nämlich so, dass der eine der beiden, Mustapha, einen guten Freund in „l’Autriche“ – „Pas possible! L’Autriche!!“ – habe, dem er schon seit langem einen Brief schreiben wolle. Ob wir denn nicht kurz mitkommen könnten, um für ihn ein paar Zeilen auf … welche Sprache war dies nochmals … genau, Deutsch! – zu verfassen, während er die Adresse des guten, guten Freundes heraussuche. Wir könnten? … Vielmals sei uns gedankt! Hier herein … das Geschäft des Vaters, ein Familienunternehmen, Teppiche, Silberwaren, lokales Kunsthandwerk … Bitte! Wir mögen doch diesen Teppich befühlen, Webmuster sowie Feinheit seiner Knüpfung beachten, oder hier … Wie? … Die Adresse, natürlich! Der gute Freund! In „l’Autriche“. Genau. Wobei, so ein kleiner Adresszettel, hm, ob er den überhaupt noch … Oh! Hier, dieses Silberkännchen. Man beachte die Prägearbeiten … – !HONK! – … Ja, ja, das ist der Bus, aber kein Grund zur Sorge, nämlich überhaupt gar keiner, denn solange er nicht zweimal … – !!HONK!!HONK!! – … Wir stürzen ins Freie. !HONK! Da ist der Bus. HONK. Von hinten. Honk. Da war der Bus ... Fort. Fassungslosigkeit. Der erste, der die Sprache wieder findet, ist Mustapha. „Quel grand malheur!“
Keine Zeit. Vor uns steht ein alter Peugeot 504, auf der Fahrertüre ein paar arabische Zeichen, gefolgt von dem Schriftzug „Taxiat Kebira“. „Taxiat“. Taxi. Der Fahrer, interessierter Beobachter des Dramolettes, und nun die Blicke zweier verzweifelter Augenpaare auf sich spürend, schenkte der Welt geschäftlich-ahnungsvoll ein goldbekrontes Grinsen. Dem Bus hinterher? Zagora noch vor Mitternacht erreichen? „Pas de problème.“ Kein Problem. 70 Dirham, pro Person.
Großart- … Moment.
Geld.
Der Kauf der Bustickets hatte unsere bislang gewechselten Barmittel empfindlich reduziert. Was verblieben war und uns allfällige Ausgaben bis zum nächsten Bankbesuch bestreiten lassen sollte, befand sich in einer kleinen Geldtasche, die sich in einem Stoffbeutel befand, der sich in einem Rucksack befand, der sich sicher verwahrt in einem Bus nach Zagora befand.
Das darf doch einfach nicht wahr sein.
Inzwischen waren aus dem Gesicht des Fahrers Goldkronenglanz wie auch Grinsen verschwunden. Kein Geld, keine Fahrt. Da kann ja jeder kommen. Verzweiflung wallte in uns hoch. Die wenigen verbliebenen Besitztümer hervorkramend, zählten wir drei Dirham und 67 Centimes, ein halbes Päckchen Zigaretten, mehrere Hustenzuckerln und unsere Dokumente, als die Stimme des Fahrers plötzlich – „Un moment!“ – kommandierte, während selbiger aus dem Durcheinander etwas hervorzog. „Voilà monsieur, votre carte de crédit.“ Meine Kreditkarte.
Im Schein der wieder erstrahlenden Goldkronensonne, wie gebannt auf das kleine Plastikkärtchen starrend, kehrte in uns erneut die Hoffnung nach einem Ende dieses Jammers zurück. „Pas de problème.“ Wir zahlen den Fahrpreis einfach vorab mit Kreditkarte, nebenan, im Geschäft des Cousins und schon könnten wir losfahren; und während wir noch wie benommen unsere Habseligkeiten in die Taschen stopften, schob man uns retour in Richtung eines freudig strahlenden Mustaphas.
Das Verbleibende ist schnell erzählt. Eiligst wurde eines dieser Ritsch-Ratsch-Geräte zum Abziehen von Kreditkarten hervorgebracht, wir feilschten noch um den Fahrpreis (100 Dirham für beide, weil „grand malheur“, sowie das halbe Päckchen Zigaretten) und erwarben, um einen Teppichkauf abzuwehren, das Silberkännchen mit Prägearbeiten.
Kurz darauf saßen wir im Taxi, einen winkenden Mustapha zurücklassend, und nahmen, durch die Dunkelheit einer marokkanischen Silvesternacht brausend, die Verfolgung unserer Rucksäcke auf.
Manchmal führen Ideen einen weit in die Welt hinaus; und eine kleine Plastikkarte trägt dabei Sorge, dass man seinen Weg auch beibehält.
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Alexander Doric aus der Steiermark erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
„Pas de problème“ in Marokko
Am Anfang stand die Frage. „Was machen wir heuer zu Jahreswechsel?“
Zuerst kam die Dunkelheit. „Keine Ahnung … Das gleiche, wie letztes Jahr?“ Dann kam das Licht. „Ich hätte da eine Idee.“
Schwenk nach vorne, einen Monat in die damalige Zukunft. Das Jahr stand bereits in seiner letzten Woche, war als alt, ja fast schon vergangen anzusehen, und dennoch – in diesem Moment war es so jung und frisch, als wäre dies sein erster Kalendertag. Das Junge war dem Neuen geschuldet, namentlich dem ersten Mal auf einem Schiff von Spanien nach Marokko zu stehen, das erste Mal die Straße von Gibraltar zu queren und in Bälde das erste Mal Afrika zu betreten.
Manchmal führen Ideen einen weit in die Welt hinaus. Damals, das waren zwei Anfang-Zwanziger mit großen Rucksäcken und ebenso großem Sehnen nach Erlebnissen und neuen Erfahrungen. Die Küste Marokkos einmal erreicht, sollte die erste Etappe südwärts, nach Marrakesch, und weiter, über die winterlichen Pässe des Atlas Gebirges, in das Städtchen Zagora führen, und dort der Jahreswechsel begangen werden.
Dazu wurde am letzten Tag des Jahres von Marrakesch aus per Autobus aufgebrochen. Während der `L’Express du Grand Atlas´ gegen Süden rollte, um gemäß Fahrplan knapp vor Mitternacht den Zielort zu erreichen, zogen an unseren Fenstern die Wegmarken seiner Fahrtstrecke vorbei. Orte, die wir nicht kannten und Namen, die wir kaum aussprechen konnten: Ait-Ourir, Taddert, Amerzgane, Ouarazazate. In der hereinbrechenden Dunkelheit, die die Wahrnehmung weiterer unbekannter Unaussprechlichkeiten schließlich unterband, erreichte unser Bus das Örtchen Agdz.
„Cinq minutes!“ Kurzer Aufenthalt, fünf willkommene Minuten um die taub gewordenen Gliedmaßen ein wenig zu bewegen. Der Bus hatte auf einem länglichen Platz gehalten, der vom Lichtschein aus den Läden und Cafés erhellt wurde.
Kaum waren wir vor das Fahrzeug getreten, als uns von einem nahen Laden aus Stimmen begrüßten. „Bon soir! Ca va?!“
Zwei junge Marokkaner traten freundlich lächelnd auf uns zu. Weitere `bon soir´ Bekundungen wurden von der Frage begleitet wo wir denn her seien, um übergangslos in einen Zustand heftigster Gefühlserregung zu verfallen, als unsere Antwort – „L’Autriche“ – Österreich, lautete.
Nein! Nicht möglich!! „Incroyable!!!“ Welch ein unglaublicher, unbeschreiblicher Zufall! Es verhalte sich nämlich so, dass der eine der beiden, Mustapha, einen guten Freund in „l’Autriche“ – „Pas possible! L’Autriche!!“ – habe, dem er schon seit langem einen Brief schreiben wolle. Ob wir denn nicht kurz mitkommen könnten, um für ihn ein paar Zeilen auf … welche Sprache war dies nochmals … genau, Deutsch! – zu verfassen, während er die Adresse des guten, guten Freundes heraussuche. Wir könnten? … Vielmals sei uns gedankt! Hier herein … das Geschäft des Vaters, ein Familienunternehmen, Teppiche, Silberwaren, lokales Kunsthandwerk … Bitte! Wir mögen doch diesen Teppich befühlen, Webmuster sowie Feinheit seiner Knüpfung beachten, oder hier … Wie? … Die Adresse, natürlich! Der gute Freund! In „l’Autriche“. Genau. Wobei, so ein kleiner Adresszettel, hm, ob er den überhaupt noch … Oh! Hier, dieses Silberkännchen. Man beachte die Prägearbeiten … – !HONK! – … Ja, ja, das ist der Bus, aber kein Grund zur Sorge, nämlich überhaupt gar keiner, denn solange er nicht zweimal … – !!HONK!!HONK!! – … Wir stürzen ins Freie. !HONK! Da ist der Bus. HONK. Von hinten. Honk. Da war der Bus ... Fort. Fassungslosigkeit. Der erste, der die Sprache wieder findet, ist Mustapha. „Quel grand malheur!“
Keine Zeit. Vor uns steht ein alter Peugeot 504, auf der Fahrertüre ein paar arabische Zeichen, gefolgt von dem Schriftzug „Taxiat Kebira“. „Taxiat“. Taxi. Der Fahrer, interessierter Beobachter des Dramolettes, und nun die Blicke zweier verzweifelter Augenpaare auf sich spürend, schenkte der Welt geschäftlich-ahnungsvoll ein goldbekrontes Grinsen. Dem Bus hinterher? Zagora noch vor Mitternacht erreichen? „Pas de problème.“ Kein Problem. 70 Dirham, pro Person.
Großart- … Moment.
Geld.
Der Kauf der Bustickets hatte unsere bislang gewechselten Barmittel empfindlich reduziert. Was verblieben war und uns allfällige Ausgaben bis zum nächsten Bankbesuch bestreiten lassen sollte, befand sich in einer kleinen Geldtasche, die sich in einem Stoffbeutel befand, der sich in einem Rucksack befand, der sich sicher verwahrt in einem Bus nach Zagora befand.
Das darf doch einfach nicht wahr sein.
Inzwischen waren aus dem Gesicht des Fahrers Goldkronenglanz wie auch Grinsen verschwunden. Kein Geld, keine Fahrt. Da kann ja jeder kommen. Verzweiflung wallte in uns hoch. Die wenigen verbliebenen Besitztümer hervorkramend, zählten wir drei Dirham und 67 Centimes, ein halbes Päckchen Zigaretten, mehrere Hustenzuckerln und unsere Dokumente, als die Stimme des Fahrers plötzlich – „Un moment!“ – kommandierte, während selbiger aus dem Durcheinander etwas hervorzog. „Voilà monsieur, votre carte de crédit.“ Meine Kreditkarte.
Im Schein der wieder erstrahlenden Goldkronensonne, wie gebannt auf das kleine Plastikkärtchen starrend, kehrte in uns erneut die Hoffnung nach einem Ende dieses Jammers zurück. „Pas de problème.“ Wir zahlen den Fahrpreis einfach vorab mit Kreditkarte, nebenan, im Geschäft des Cousins und schon könnten wir losfahren; und während wir noch wie benommen unsere Habseligkeiten in die Taschen stopften, schob man uns retour in Richtung eines freudig strahlenden Mustaphas.
Das Verbleibende ist schnell erzählt. Eiligst wurde eines dieser Ritsch-Ratsch-Geräte zum Abziehen von Kreditkarten hervorgebracht, wir feilschten noch um den Fahrpreis (100 Dirham für beide, weil „grand malheur“, sowie das halbe Päckchen Zigaretten) und erwarben, um einen Teppichkauf abzuwehren, das Silberkännchen mit Prägearbeiten.
Kurz darauf saßen wir im Taxi, einen winkenden Mustapha zurücklassend, und nahmen, durch die Dunkelheit einer marokkanischen Silvesternacht brausend, die Verfolgung unserer Rucksäcke auf.
Manchmal führen Ideen einen weit in die Welt hinaus; und eine kleine Plastikkarte trägt dabei Sorge, dass man seinen Weg auch beibehält.
Woche 24: "Der goldene Engel"
Geschichte lesen...
Der goldene Engel
Ein schöner Augustabend auf der Schweizer Autobahn in Richtung Zürich. Tank leer. Wütendes Blinken der Tankwarnanzeige seit einer guten halbe Stunde. Mein Freund, am Steuer. Ich, auf dem Beifahrersitz, einem Nervenzusammenbruch nahe. Weit und breit keine Tankstelle in Sicht.
Aber halt, fangen wir etwas weiter vorne an. Wie sind wir überhaupt in diese missliche Lage geraten?
Schon früh morgens sind wir mit dem Auto Richtung Europapark Rust, Deutschland, aufgebrochen, wo wir einen wunderschönen Tag im Freizeitpark verbrachten. Auf dem Heimweg fuhren wir dann schon auf Reserve. „Komm Schatz“, meinte ich zuversichtlich, „wir schaffen es doch noch leicht bis in die Schweiz. Und dort ist der Sprit ja um einiges billiger.“ Gesagt, getan. Oder eben gerade nicht, denn dummerweise kam nach dem Grenzübergang kilometerweise keine Tankstelle mehr. Und dies bringt uns wieder zur anfänglich beschriebenen Situation.
Unruhig rutsche ich auf meinem Sitz hin und her. In Gedanken sehe ich uns schon auf dem Pannenstreifen stehen und auf die gelben Engel zu warten. Aber halt, kommen die überhaupt in die Schweiz?! „Schatz“, sag ich panisch, „ganz egal, ob Tankstelle oder nicht, wir nehmen sofort die nächste Ausfahrt!“. Tja, wenn das nur so einfach wäre! Ewig - die Minuten kommen mir wie Stunden vor - kommt keine einzige Ausfahrt… Doch da! Plötzlich ist eine in Sichtweite, die wir auch sofort nehmen. Jetzt nur noch eine Tankstelle finden… Das Schicksal meint es gut mit uns, gleich vor der Ortseinfahrt befindet sich eine kleine Tankstelle. Uff! Glückselig lehne ich mich in meinem Sitz zurück, als ich meinen Freund fragen höre „Hast du eh noch Geld dabei? Ich hab mein letztes an der Raststätte ausgegeben.“ „Waaaaaaaaaaaaaaas??? Nein, ich hab auch keins mehr!!“ entgegne ich entsetzt.
Ratlos und vor allem ziemlich hilflos sehen wir einander an. Plötzlich kommt mir der rettende Gedanke: Ich hab doch erst letzte Woche meine neue MasterCard Gold von Paylife erhalten! Eigentlich gedacht für meinen kommenden Auslandsaufenthalt in den USA, könnte ich sie ja jetzt einweihen. Sofort reiße ich meine Geldbörse auf und tatsächlich, golden und wunderschön blitzt sie mir entgegen...
Und so waren wir dank meines goldenen Engels nicht auf die gelben Engel angewiesen.
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Nadine Rünzler aus Wien erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Der goldene Engel
Ein schöner Augustabend auf der Schweizer Autobahn in Richtung Zürich. Tank leer. Wütendes Blinken der Tankwarnanzeige seit einer guten halbe Stunde. Mein Freund, am Steuer. Ich, auf dem Beifahrersitz, einem Nervenzusammenbruch nahe. Weit und breit keine Tankstelle in Sicht.
Aber halt, fangen wir etwas weiter vorne an. Wie sind wir überhaupt in diese missliche Lage geraten?
Schon früh morgens sind wir mit dem Auto Richtung Europapark Rust, Deutschland, aufgebrochen, wo wir einen wunderschönen Tag im Freizeitpark verbrachten. Auf dem Heimweg fuhren wir dann schon auf Reserve. „Komm Schatz“, meinte ich zuversichtlich, „wir schaffen es doch noch leicht bis in die Schweiz. Und dort ist der Sprit ja um einiges billiger.“ Gesagt, getan. Oder eben gerade nicht, denn dummerweise kam nach dem Grenzübergang kilometerweise keine Tankstelle mehr. Und dies bringt uns wieder zur anfänglich beschriebenen Situation.
Unruhig rutsche ich auf meinem Sitz hin und her. In Gedanken sehe ich uns schon auf dem Pannenstreifen stehen und auf die gelben Engel zu warten. Aber halt, kommen die überhaupt in die Schweiz?! „Schatz“, sag ich panisch, „ganz egal, ob Tankstelle oder nicht, wir nehmen sofort die nächste Ausfahrt!“. Tja, wenn das nur so einfach wäre! Ewig - die Minuten kommen mir wie Stunden vor - kommt keine einzige Ausfahrt… Doch da! Plötzlich ist eine in Sichtweite, die wir auch sofort nehmen. Jetzt nur noch eine Tankstelle finden… Das Schicksal meint es gut mit uns, gleich vor der Ortseinfahrt befindet sich eine kleine Tankstelle. Uff! Glückselig lehne ich mich in meinem Sitz zurück, als ich meinen Freund fragen höre „Hast du eh noch Geld dabei? Ich hab mein letztes an der Raststätte ausgegeben.“ „Waaaaaaaaaaaaaaas??? Nein, ich hab auch keins mehr!!“ entgegne ich entsetzt.
Ratlos und vor allem ziemlich hilflos sehen wir einander an. Plötzlich kommt mir der rettende Gedanke: Ich hab doch erst letzte Woche meine neue MasterCard Gold von Paylife erhalten! Eigentlich gedacht für meinen kommenden Auslandsaufenthalt in den USA, könnte ich sie ja jetzt einweihen. Sofort reiße ich meine Geldbörse auf und tatsächlich, golden und wunderschön blitzt sie mir entgegen...
Und so waren wir dank meines goldenen Engels nicht auf die gelben Engel angewiesen.
Woche 23: "Tausche Erdnuss gegen Gold"
Geschichte lesen...
Tausche Erdnuss gegen Gold
Woran denkt ihr, wenn ihr „Bali“ hört?
Traumhafte Strände, geniale Surfspots, Vulkane, Reisfelder und Tempel?
Nun, ich denke an Langschwanz-Makaken.
Bali war der Höhepunkt unserer Weltreise. Um die große Freiheit auf Rädern zu feiern, borgten wir uns ganz unbürokratisch zwei Motor-Roller aus und flitzten über schmale Inselwege. Zahlreiche ziellos herum streunende Hunde, die sich mit Vorliebe auf alles Bewegliche stürzten, sorgten dabei für das nötige „Born To Be Wild“-Feeling.
Im Zickzack und mit etwas Glück erreichten wir den Tempel Ulu Watu, wo wir sehr stürmisch von einem Tiervolk der ganz anderen Sorte begrüßt wurden: Langschwanz-Makaken! Kleine freche Affen, die sich in verdächtigem Ausmaß über unsere Ankunft freuten.
Auf und ab hüpfend begleiteten uns die Tierchen bis zum Tempeleingang. Wie gewohnt versuchte ich mein Zahlungsglück natürlich auch hier zu allererst mit meiner Paylife Visa Karte… als ich plötzlich durch einen Ausruf des Entsetzens abgelenkt wurde.
Aaah!!! Ein dreister Affe war ganz einfach an meinem Freund hoch geklettert und hatte ihm die Sonnenbrille weg geschnappt – um sich damit in Höchstgeschwindigkeit aus dem Staub zu machen! Ich freute mich königlich über die filmreife Verfolgungsjagd, bis ich plötzlich einen festen Biss im Oberschenkel spürte.
Noch bevor ich wusste, wie mir geschah, riss mir ein frecher Makake meine glitzernde Visa Karte aus der Hand und war damit 1…2…3… am Tempeldach! Als mein Freund freudestrahlend mit seiner hart umkämpften Sonnenbrille zurück kehrte, starrte ich nur fassungslos auf das Tempeldach: meine Visa Karte! Mein Ein & Alles! Mein Schlüssel zur Weltreise! Mein Tor zum Glück! Das ging eindeutig zu weit.
Fest entschlossen begann ich, die Tempelmauer hoch zu klettern – als ich von einem schockierten Balinesen auf den Boden der Tatsachen zurück geholt wurde. Hilfsbereit sprang er zu seinem strategisch günstig positionierten Stand mit Futter-Obst und war in Sekundenschnelle mit einem Säckchen voller Erdnüssen zur Stelle. Der Affe witterte Gefahr, ergriff die Flucht und war 1…2…3… in einer Baumkrone verschwunden. Hilflos musste ich zusehen, wie der Affe meine Karte voller Faszination drehte und wendete und schließlich fest umschlossen hielt.
Der Balinese entpuppte sich jedoch schnell als Vollprofi in Affendiebstahlsangelegenheiten, näherte sich mit ein paar schnellen Bewegungen und brachte den Makaken schließlich dazu, sich das Erdnuss-Säcken zu schnappen - und schon segelte meine Visa Karte zu Boden!
Als „Finderlohn“ wünschte sich der geschäftstüchtige Balinese die Sonnenbrille meines Freundes. Und auch der Makake schien mit seinem Tausch sehr zufrieden sein. Die wissen einfach nicht, wie man Prioritäten setzt, dachte ich – während ich meine Visa Karte vor Freude küsste. Nicht nur der Tag war gerettet, sondern die ganze Weltreise!
Den Tempeleintritt musste ich übrigens nicht bezahlen. Und dem Langschwanz-Makaken habe ich inzwischen verziehen. Dank ihm weiß ich meine Paylife Visa Karte jetzt noch mehr zu schätzen als zuvor – und hüte sie wie meinen Augapfel!
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Mag. Monika Stangl aus Niederösterreich erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Tausche Erdnuss gegen Gold
Woran denkt ihr, wenn ihr „Bali“ hört?
Traumhafte Strände, geniale Surfspots, Vulkane, Reisfelder und Tempel?
Nun, ich denke an Langschwanz-Makaken.
Bali war der Höhepunkt unserer Weltreise. Um die große Freiheit auf Rädern zu feiern, borgten wir uns ganz unbürokratisch zwei Motor-Roller aus und flitzten über schmale Inselwege. Zahlreiche ziellos herum streunende Hunde, die sich mit Vorliebe auf alles Bewegliche stürzten, sorgten dabei für das nötige „Born To Be Wild“-Feeling.
Im Zickzack und mit etwas Glück erreichten wir den Tempel Ulu Watu, wo wir sehr stürmisch von einem Tiervolk der ganz anderen Sorte begrüßt wurden: Langschwanz-Makaken! Kleine freche Affen, die sich in verdächtigem Ausmaß über unsere Ankunft freuten.
Auf und ab hüpfend begleiteten uns die Tierchen bis zum Tempeleingang. Wie gewohnt versuchte ich mein Zahlungsglück natürlich auch hier zu allererst mit meiner Paylife Visa Karte… als ich plötzlich durch einen Ausruf des Entsetzens abgelenkt wurde.
Aaah!!! Ein dreister Affe war ganz einfach an meinem Freund hoch geklettert und hatte ihm die Sonnenbrille weg geschnappt – um sich damit in Höchstgeschwindigkeit aus dem Staub zu machen! Ich freute mich königlich über die filmreife Verfolgungsjagd, bis ich plötzlich einen festen Biss im Oberschenkel spürte.
Noch bevor ich wusste, wie mir geschah, riss mir ein frecher Makake meine glitzernde Visa Karte aus der Hand und war damit 1…2…3… am Tempeldach! Als mein Freund freudestrahlend mit seiner hart umkämpften Sonnenbrille zurück kehrte, starrte ich nur fassungslos auf das Tempeldach: meine Visa Karte! Mein Ein & Alles! Mein Schlüssel zur Weltreise! Mein Tor zum Glück! Das ging eindeutig zu weit.
Fest entschlossen begann ich, die Tempelmauer hoch zu klettern – als ich von einem schockierten Balinesen auf den Boden der Tatsachen zurück geholt wurde. Hilfsbereit sprang er zu seinem strategisch günstig positionierten Stand mit Futter-Obst und war in Sekundenschnelle mit einem Säckchen voller Erdnüssen zur Stelle. Der Affe witterte Gefahr, ergriff die Flucht und war 1…2…3… in einer Baumkrone verschwunden. Hilflos musste ich zusehen, wie der Affe meine Karte voller Faszination drehte und wendete und schließlich fest umschlossen hielt.
Der Balinese entpuppte sich jedoch schnell als Vollprofi in Affendiebstahlsangelegenheiten, näherte sich mit ein paar schnellen Bewegungen und brachte den Makaken schließlich dazu, sich das Erdnuss-Säcken zu schnappen - und schon segelte meine Visa Karte zu Boden!
Als „Finderlohn“ wünschte sich der geschäftstüchtige Balinese die Sonnenbrille meines Freundes. Und auch der Makake schien mit seinem Tausch sehr zufrieden sein. Die wissen einfach nicht, wie man Prioritäten setzt, dachte ich – während ich meine Visa Karte vor Freude küsste. Nicht nur der Tag war gerettet, sondern die ganze Weltreise!
Den Tempeleintritt musste ich übrigens nicht bezahlen. Und dem Langschwanz-Makaken habe ich inzwischen verziehen. Dank ihm weiß ich meine Paylife Visa Karte jetzt noch mehr zu schätzen als zuvor – und hüte sie wie meinen Augapfel!
Woche 22: "Gelebte Sicherheit"
Geschichte lesen...
Gelebte Sicherheit
Lange schon hatte ich meiner Frau einen ausgedehnten Einkaufsbummel, ach was schreib ich, einen Einkaufstag versprochen. Als ich mir dann endlich auch die Zeit dafür genommen habe, muss ich ja nicht extra erwähnen, dass es ein solcher Tag in sich hat. Die Eindrücke in den Geschäften, das Aussuchen, das Probieren ...das alles ging schon ordentlich an die Grenzen meiner körperlichen Kräfte.
Natürlich wurde bei jedem Einkauf die Kreditkarte eingesetzt, da ich mit der monatlichen Abbuchung und dem detaillierten Kontoauszug eine tolle Übersicht über meine größten Ausgaben habe.
Langer Rede kurzer Sinn, habe ich an diesem Einkaufstag die Karte sicherlich mehr als 5 mal kurz hintereinander in den verschiedensten Geschäften eingesetzt. Während eines weiteren Einkaufs erhielt ich plötzlich einen Anruf von PayLife auf mein Handy. Die freundliche Dame am anderen Ende der Leitung erkundigte sich nach meinem Aufenthaltsort und ob ich in den letzten Stunden die Karte auch tatsächlich selber eingesetzt habe, weil die kurzzeitigen Kartendispositionen aufgefallen sind und es auch eine mißbräuchliche Verwendung hätte sein können.
Ich war sehr froh über diesen Anruf und erhielt dadurch mein Gefühl bestärkt, dass seitens der Kartengesellschaft mitgedacht und dadurch auch eine große Sicherheit beim Einsatz dieses Zahlungsmittels besteht.
Gerne möchte ich mich auf diesem Weg nochmals für dieses freundliche Service bedanken.
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Wolfgang Matt aus Vorarlberg erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Gelebte Sicherheit
Lange schon hatte ich meiner Frau einen ausgedehnten Einkaufsbummel, ach was schreib ich, einen Einkaufstag versprochen. Als ich mir dann endlich auch die Zeit dafür genommen habe, muss ich ja nicht extra erwähnen, dass es ein solcher Tag in sich hat. Die Eindrücke in den Geschäften, das Aussuchen, das Probieren ...das alles ging schon ordentlich an die Grenzen meiner körperlichen Kräfte.
Natürlich wurde bei jedem Einkauf die Kreditkarte eingesetzt, da ich mit der monatlichen Abbuchung und dem detaillierten Kontoauszug eine tolle Übersicht über meine größten Ausgaben habe.
Langer Rede kurzer Sinn, habe ich an diesem Einkaufstag die Karte sicherlich mehr als 5 mal kurz hintereinander in den verschiedensten Geschäften eingesetzt. Während eines weiteren Einkaufs erhielt ich plötzlich einen Anruf von PayLife auf mein Handy. Die freundliche Dame am anderen Ende der Leitung erkundigte sich nach meinem Aufenthaltsort und ob ich in den letzten Stunden die Karte auch tatsächlich selber eingesetzt habe, weil die kurzzeitigen Kartendispositionen aufgefallen sind und es auch eine mißbräuchliche Verwendung hätte sein können.
Ich war sehr froh über diesen Anruf und erhielt dadurch mein Gefühl bestärkt, dass seitens der Kartengesellschaft mitgedacht und dadurch auch eine große Sicherheit beim Einsatz dieses Zahlungsmittels besteht.
Gerne möchte ich mich auf diesem Weg nochmals für dieses freundliche Service bedanken.
Woche 21: "Entspannte 530 km"
Geschichte lesen...
Entspannte 530 km
Im August dieses Jahres war ich mit acht Freunden und Bekannten in der Nähe von Šibenik, in Kroatien, auf Urlaub.
Das Wetter - ein Traum. Das Essen - ein Traum. Das Meer - ein Traum. Die Unterhaltung - ein Traum. Die Unterkunft - ein Traum. Was will man also mehr?
Naja, eines war für zwei von den drei besetzten Autos kein Traum, und zwar die An- und Abreise. Für das dritte Auto, mit dem ich gefahren bin - war es ein Traum, dank meiner Visa Gold von Paylife.
Ich habe für die etwa 500km nicht einmal fünf Stunden Fahrzeit benötigt - aber nur wegen dem kleinen goldenen Plastikteil. Da ich bei jeder einzelnen Mautstelle immer auf den eigenen "only cards" Fahrspuren gefahren bin, konnten wir die kilometerlangen Autokolonnen auf den normalen Spuren mit einem breiten Grinsen passieren.
Nicht so unsere Freunde, die erst Stunden nach uns angekommen sind - sichtlich erbost. Zu diesem Zeitpunkt genossen wir schon die 35°C am Strand mit einem kühlen Bier.
Selbstverständlich wurde auch das Quartier mit der Kreditkarte bezahlt - abermals: ein Traum.
Natürlich spielte sich bei der Heimfahrt das selbe Spiel ab: Ich fuhr die Strecke von über 500km ohne Stau durch, dank der "only-card" Fahrspuren bei sämtlichen Mautstationen. Meine Freunde kamen mehr als zwei Stunden später zu Hause an, dank den Megastaus bei allen Mautstationen - natürlich nur bei den "only cash" Fahrspuren. Da hatten wir schon fein gegessen und alles ausgepackt.
Ein super sorgenfreier Urlaub - dank der PayLife Kreditkarte.
Fazit: Verreisen mit dem Auto, dank meiner Visa - EIN TRAUM!
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Patrick Friedl aus der Steiermark erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Entspannte 530 km
Im August dieses Jahres war ich mit acht Freunden und Bekannten in der Nähe von Šibenik, in Kroatien, auf Urlaub.
Das Wetter - ein Traum. Das Essen - ein Traum. Das Meer - ein Traum. Die Unterhaltung - ein Traum. Die Unterkunft - ein Traum. Was will man also mehr?
Naja, eines war für zwei von den drei besetzten Autos kein Traum, und zwar die An- und Abreise. Für das dritte Auto, mit dem ich gefahren bin - war es ein Traum, dank meiner Visa Gold von Paylife.
Ich habe für die etwa 500km nicht einmal fünf Stunden Fahrzeit benötigt - aber nur wegen dem kleinen goldenen Plastikteil. Da ich bei jeder einzelnen Mautstelle immer auf den eigenen "only cards" Fahrspuren gefahren bin, konnten wir die kilometerlangen Autokolonnen auf den normalen Spuren mit einem breiten Grinsen passieren.
Nicht so unsere Freunde, die erst Stunden nach uns angekommen sind - sichtlich erbost. Zu diesem Zeitpunkt genossen wir schon die 35°C am Strand mit einem kühlen Bier.
Selbstverständlich wurde auch das Quartier mit der Kreditkarte bezahlt - abermals: ein Traum.
Natürlich spielte sich bei der Heimfahrt das selbe Spiel ab: Ich fuhr die Strecke von über 500km ohne Stau durch, dank der "only-card" Fahrspuren bei sämtlichen Mautstationen. Meine Freunde kamen mehr als zwei Stunden später zu Hause an, dank den Megastaus bei allen Mautstationen - natürlich nur bei den "only cash" Fahrspuren. Da hatten wir schon fein gegessen und alles ausgepackt.
Ein super sorgenfreier Urlaub - dank der PayLife Kreditkarte.
Fazit: Verreisen mit dem Auto, dank meiner Visa - EIN TRAUM!
Woche 20: "Slow down."
Geschichte lesen...
Slow down.
Es war wieder einmal so ein hektischer Tag. Keine Zeit für nichts. Ich hastete meinen Terminen hinterher und hatte dabei fast auf meinen ersehnten Massagetermin vergessen, der mir am Abend meine Verspannungen aus dem Nacken treiben sollte. Und da meine Masseurin unter dem Motto „Nur Bares ist Wahres“ arbeitete, konnte ein Besuch beim Bankomaten vor meiner Verwöhnsitzung nicht schaden.
Bargeld war meistens rar in meiner Geldbörse, da ich es mir angewohnt hatte, die meiste Zeit gleich direkt mit meiner Bankomatkarte zu bezahlen.
Nun ja, bei meiner Masseurin ging das eben nicht, und so wollte ich mir schnell im Vorbeigehen auf der Linzer Landstraße „frisches Geld“ am nächsten Bankomaten holen.
Vor mir stand da noch jemand am Bankomaten und nestelte an den Tasten herum. "Wie unangenehm" dachte ich, und schaute bewusst zur Seite.
Als die Person nach 1,5 Minuten noch immer nicht fertig war, wurde ich ungeduldig. Als ich genauer hin sah, entdeckte ich eine alte Frau, die versuchte mit ihrer E-Card den Bankomaten zu bezwingen.
Ich trippelte nervös mit meinen Stöckelschuhen auf und ab, seufzte laut hörbar und begann sauer zu werden. Die alte Frau schien das nicht zu stören. Ich hielt es nicht mehr aus und bot etwas genervt meine Hilfe an. Freundlich blickte sie mich an und nickte.
Wie sich später heraus stellte, wollte die alte Dame eigentlich eine Fahrkarte für die Straßenbahn kaufen, sie war leicht verwirrt aber nicht unfreundlich. Als sie mir mit ihren alten wasserblauen Augen so vertrauensselig entgegenblickte, konnte ich einfach nicht mehr anders, ich wollte ihr jetzt wirklich helfen. Ich vergaß meinen Terminstress und begleitete die Dame zur Straßenbahnhaltestelle.
Aus Ermangelung an Kleingeld wollte ich sie so gerne auf eine Langstreckenfahrt einladen, doch sie winkte ab und meinte, dass sie die Fahrkarte immer mit der „Quickfunktion“ bezahle.
Wie bitte? Das Straßenbahnticket mit der Quickfunktion bezahlen? Das hatte sie wirklich gesagt. Und sie zeigte mir auch noch vor wie das geht.
Wie es sich heraus stellte, besaß das alte Mädchen nicht nur eine E-Card sondern auch eine echte Bankomatkarte. Jetzt war ich verwirrt.
Die liebe alte Dame stieg schließlich in die Straßenbahn ein und winkte mir noch freundlich zum Abschied.
Hatte sie mich reingelegt? Ich checkte gleich mal, ob meine Geldtasche noch vorhanden war. Alles da. Vielleicht hatte sie aber auch nur den Kontakt zu einem Mitmenschen gesucht, der gerade in der Nähe war. Ja und vielleicht war sie auch wirklich etwas verwirrt.
Egal, auf alle Fälle hat mich dieses Erlebnis sehr berührt und ich bin froh, dass ich die alte Dame getroffen habe, die mich ein bisschen zum Nachdenken brachte und mich meinen Terminstress für einen Augenblick vergessen ließ.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann fährt sie noch heute mit Hilfe der Quick-Funktion im Linzer Straßenbahnnetz herum und versucht mit der E-Card Geld abzuheben.
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Nina Stögmüller aus Oberösterreich erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Slow down.
Es war wieder einmal so ein hektischer Tag. Keine Zeit für nichts. Ich hastete meinen Terminen hinterher und hatte dabei fast auf meinen ersehnten Massagetermin vergessen, der mir am Abend meine Verspannungen aus dem Nacken treiben sollte. Und da meine Masseurin unter dem Motto „Nur Bares ist Wahres“ arbeitete, konnte ein Besuch beim Bankomaten vor meiner Verwöhnsitzung nicht schaden.
Bargeld war meistens rar in meiner Geldbörse, da ich es mir angewohnt hatte, die meiste Zeit gleich direkt mit meiner Bankomatkarte zu bezahlen.
Nun ja, bei meiner Masseurin ging das eben nicht, und so wollte ich mir schnell im Vorbeigehen auf der Linzer Landstraße „frisches Geld“ am nächsten Bankomaten holen.
Vor mir stand da noch jemand am Bankomaten und nestelte an den Tasten herum. "Wie unangenehm" dachte ich, und schaute bewusst zur Seite.
Als die Person nach 1,5 Minuten noch immer nicht fertig war, wurde ich ungeduldig. Als ich genauer hin sah, entdeckte ich eine alte Frau, die versuchte mit ihrer E-Card den Bankomaten zu bezwingen.
Ich trippelte nervös mit meinen Stöckelschuhen auf und ab, seufzte laut hörbar und begann sauer zu werden. Die alte Frau schien das nicht zu stören. Ich hielt es nicht mehr aus und bot etwas genervt meine Hilfe an. Freundlich blickte sie mich an und nickte.
Wie sich später heraus stellte, wollte die alte Dame eigentlich eine Fahrkarte für die Straßenbahn kaufen, sie war leicht verwirrt aber nicht unfreundlich. Als sie mir mit ihren alten wasserblauen Augen so vertrauensselig entgegenblickte, konnte ich einfach nicht mehr anders, ich wollte ihr jetzt wirklich helfen. Ich vergaß meinen Terminstress und begleitete die Dame zur Straßenbahnhaltestelle.
Aus Ermangelung an Kleingeld wollte ich sie so gerne auf eine Langstreckenfahrt einladen, doch sie winkte ab und meinte, dass sie die Fahrkarte immer mit der „Quickfunktion“ bezahle.
Wie bitte? Das Straßenbahnticket mit der Quickfunktion bezahlen? Das hatte sie wirklich gesagt. Und sie zeigte mir auch noch vor wie das geht.
Wie es sich heraus stellte, besaß das alte Mädchen nicht nur eine E-Card sondern auch eine echte Bankomatkarte. Jetzt war ich verwirrt.
Die liebe alte Dame stieg schließlich in die Straßenbahn ein und winkte mir noch freundlich zum Abschied.
Hatte sie mich reingelegt? Ich checkte gleich mal, ob meine Geldtasche noch vorhanden war. Alles da. Vielleicht hatte sie aber auch nur den Kontakt zu einem Mitmenschen gesucht, der gerade in der Nähe war. Ja und vielleicht war sie auch wirklich etwas verwirrt.
Egal, auf alle Fälle hat mich dieses Erlebnis sehr berührt und ich bin froh, dass ich die alte Dame getroffen habe, die mich ein bisschen zum Nachdenken brachte und mich meinen Terminstress für einen Augenblick vergessen ließ.
Und wenn sie nicht gestorben ist, dann fährt sie noch heute mit Hilfe der Quick-Funktion im Linzer Straßenbahnnetz herum und versucht mit der E-Card Geld abzuheben.
Woche 19: "VISA, mon amour!"
Geschichte lesen...
VISA, mon amour!
„Schön langsam habe ich das Gefühl, ich bleibe ewig Single“…. raunte mir meine Freundin Nora mit weinerlicher Stimme zu, während sie trotzig ein Zuckerstück in ihren Cappuccino plumpsen ließ. Platsch.
Wir saßen gerade im Wiener Kaffeehaus „Delias“. Ich kannte Nora nun seit fast sieben Jahren, bis auf ein paar kurze Beziehungen war sie immer Single gewesen. Und ein unglücklicher noch dazu. Langsam konnte ich es einfach nicht mehr hören. Nein, noch viel schlimmer als das: Ich zweifelte mittlerweile auch daran, dass Nora jemals ihren Traummann finden würde…
Wir wussten beide, wie er sein sollte: Groß, schlank, dunkle, geheimnisvolle Augen, Wuschelhaare. Im besten Fall eine Mischung aus George Clooney (das Coolness-Gen!) und Bradley Cooper (die rotzig-freche sympathische Aura!), eventuell noch einen Schuss Viktor Gernot (wegen dem „Schmäh“).
Nach einer kurzen Schweigeminute, in der ich bedächtig an meiner heiße Schokolade nippte, rang ich mich zu den wohl uncharmanten, aber treffenden Worten durch: „Nora, du musst dich von dem Gedanken verabschieden, dass ER dich finden, ansprechen und erobern wird… du musst eben selbst aktiv werden!“
Nora ignorierte meine Antwort gekonnt und rief dem Kellner ein „wir zahlen dann bitte…“ zu. Wir suchten beide in unseren Geldbörsen nach Scheinen – vergeblich. Stattdessen bekam der Kellner seine 10 Euro fünfzig in Münzform. Wir hatten offensichtlich beide nicht daran gedacht, etwas mehr Geld in der Tasche zu haben – aber es ging sich ja perfekt aus, der Kellner verabschiedete sich höflich.
Als wir bei der Tür heraus spazierten, stupste mich Nora euphorisch an. Zuerst sah ich ihr begeistertes Grinsen, ihren vielsagenden Blick und ihr dezentes Kopfnicken nach links… Und dann sah ich IHN: Ein großer, gutaussehender Kerl, mit hübschen dunkelblonden Wuschelhaaren und einem sympathischen Grinsen, spazierte da gerade auf der Straße an uns vorbei, eine Hand lässig in der Hosentasche vergraben, das Handy in der anderen Hand. „Wenn Du Lust hast, komm doch ins Fabios, ich feiere dort meinen Geburtstag … um 8 geht`s los!!“ Eine sympathische Stimme hatte dieser George-Bradley-Viktor-Mischling auch noch. Jackpot.
Instinktiv schaute ich auf die Uhr: Es war 19.45 Uhr. Mein Blick wanderte zu Nora – sie strahlte, als hätte man ein Licht in ihr angeknippst. Gut, es war klar: Der gefiel ihr. „Den will ich näher kennenlernen. Der ist ein Hammer!!“ „Ok, aber wenn wir uns nicht schnell was überlegen, dann kannst du das Kennenlernen vergessen, den sehen wir vielleicht nie wieder!!“ „Er hat doch gerade gesagt, er geht ins Fabios… Das ist doch diese Bar, gleich hier um die Ecke… Was ist, wenn wir da auch hingehen??“
Ich überlegte kurz: „Naja, da gibt`s nur einen Haken – wir haben kein Geld mehr. Das wäre jetzt blöd, wenn wir uns ins Fabios setzen, ohne ein Getränk bestellen zu können, während wir nach diesem Typen Ausschau halten… also sollten wir noch zum Bankomaten gehen…“. „Das ist prinzipiell keine schlechte Idee, Nina, aber eins hast du da nicht bedacht: Wir haben beide hohe Schuhe an… weißt du, wo der nächste Bankomat ist?“ – „Natürlich weiß ich das!“ triumphierte ich.
Tatsächlich war da gleich ein Bankomat um die Ecke. (Es war der einzige, den ich in dieser Gegend kannte. Aber das behielt ich lieber für mich.) Zielstrebig stöckelte ich los, Nora hinter mir. Nach zwei Minuten merkte ich bereits, dass meine High Heels zwar schön waren, aber richtig weh taten. Hah, da war er ja schon, der Bankomat.
„Bittesehr, hier sind wir“ sagte ich heiter. „Nina, danke, aber leider ist der außer Betrieb!“ Tatsächlich. Da musste ich Nora beipflichten. Und ich hatte keinen Plan B.
„Ich weiß leider nicht, wo der nächste ist…“ gab ich ehrlich zu. Und ich wusste genau, dass Nora Recht hatte: Wenn wir jetzt losstöckelten, um den nächsten Geldautomaten zu finden, würden wir wahrscheinlich anschließend mit schmerzenden Füßen im Fabios ankommen – keine gute Basis für Noras Flirtstimmung. Plötzlich kam mir ein Geistesblitz: „Nora, wir zwei sind doch ganz schön doof – die im Fabios nehmen doch VISA!!“
„Hast Du sie mit?!“ fragte sie mich mit hoffnungsvollem Ton in der Stimme: „Warte, ich schau gleich nach“… ich kramte in meiner Geldbörse, und tatsächlich: Da schimmerte etwas Goldenes, mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich war doch eine gute Freundin. Ich hatte die Visa-Karte mit. Nora ließ einen kleinen Freudenschrei aus: „Nina, SUPER, DANKE!!!“ .
Im Fabios angekommen, schnappten wir uns zwei Barhocker und bestellten Bellini. Ein paar Minuten länger, und meine Füßen hätten sich schmerzend bemerkbar gemacht – unglaublich, wie schnell solche Schuhe zur Qual werden können. Endlich sitzen! Nora hatte offensichtlich ähnliche Pumps-Probleme, das konnte ich an ihrem seligen Seufzer erkennen, als sie sich auf den Barhocker setzte.
„Da drüben ist er!!!“ flüsterte sie aufgeregt. Wir überlegten uns, wie wir mit ihm ins Gespräch kommen könnten: Nora ließ die Kellnerin dem „Geburtstagskind“ einen Bellini bringen – mit der Bitte, „alles Gute von der blonden Dame dort an der Bar“ auszurichten. Die Rechnung beglichen wir mit unserer kleinen Helferin in der Not, der unbezahlbaren VISA-Karte.
Herrlich, so eine Kreditkarte. Wir fühlten uns wie in diesem Werbespot, in dem die Frau nichts bei sich trägt außer der VISA-Karte – doch mehr braucht sie auch nicht. Und wir auch nicht!
Als die Kellnerin dem Wuschelkopf den Bellini überreichte, bedankte sich der höfliche Bursche nickend bei uns (JUCHU!! Gute Manieren auch noch!) und steuerte direkt in unsere Richtung. „Vielen Dank, das nenn ich mal Frauenpower!“ begrüßte er Nora und mich. Für einen kurzen Augenblick traf sich der Blick der beiden… und ich wusste in Sekundenschnelle, hoppla, da sprühen Funken...
Er lud uns ein, zu seinem Tisch zu kommen – Nora und ich tauschten wortlos einen Blick aus, der hieß „Zähne zusammenbeißen, das schaffen wir noch mit den Schuhen, das ist für einen guten Zweck!!!“.
Und so war es auch: Konstantin und Nora sind mittlerweile seit 2 Jahren ein glückliches, lustiges, sympathisches Paar, das hoffentlich für immer zusammenbleibt.
VISA sei Dank!!
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Nina Winter aus Wien erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
VISA, mon amour!
„Schön langsam habe ich das Gefühl, ich bleibe ewig Single“…. raunte mir meine Freundin Nora mit weinerlicher Stimme zu, während sie trotzig ein Zuckerstück in ihren Cappuccino plumpsen ließ. Platsch.
Wir saßen gerade im Wiener Kaffeehaus „Delias“. Ich kannte Nora nun seit fast sieben Jahren, bis auf ein paar kurze Beziehungen war sie immer Single gewesen. Und ein unglücklicher noch dazu. Langsam konnte ich es einfach nicht mehr hören. Nein, noch viel schlimmer als das: Ich zweifelte mittlerweile auch daran, dass Nora jemals ihren Traummann finden würde…
Wir wussten beide, wie er sein sollte: Groß, schlank, dunkle, geheimnisvolle Augen, Wuschelhaare. Im besten Fall eine Mischung aus George Clooney (das Coolness-Gen!) und Bradley Cooper (die rotzig-freche sympathische Aura!), eventuell noch einen Schuss Viktor Gernot (wegen dem „Schmäh“).
Nach einer kurzen Schweigeminute, in der ich bedächtig an meiner heiße Schokolade nippte, rang ich mich zu den wohl uncharmanten, aber treffenden Worten durch: „Nora, du musst dich von dem Gedanken verabschieden, dass ER dich finden, ansprechen und erobern wird… du musst eben selbst aktiv werden!“
Nora ignorierte meine Antwort gekonnt und rief dem Kellner ein „wir zahlen dann bitte…“ zu. Wir suchten beide in unseren Geldbörsen nach Scheinen – vergeblich. Stattdessen bekam der Kellner seine 10 Euro fünfzig in Münzform. Wir hatten offensichtlich beide nicht daran gedacht, etwas mehr Geld in der Tasche zu haben – aber es ging sich ja perfekt aus, der Kellner verabschiedete sich höflich.
Als wir bei der Tür heraus spazierten, stupste mich Nora euphorisch an. Zuerst sah ich ihr begeistertes Grinsen, ihren vielsagenden Blick und ihr dezentes Kopfnicken nach links… Und dann sah ich IHN: Ein großer, gutaussehender Kerl, mit hübschen dunkelblonden Wuschelhaaren und einem sympathischen Grinsen, spazierte da gerade auf der Straße an uns vorbei, eine Hand lässig in der Hosentasche vergraben, das Handy in der anderen Hand. „Wenn Du Lust hast, komm doch ins Fabios, ich feiere dort meinen Geburtstag … um 8 geht`s los!!“ Eine sympathische Stimme hatte dieser George-Bradley-Viktor-Mischling auch noch. Jackpot.
Instinktiv schaute ich auf die Uhr: Es war 19.45 Uhr. Mein Blick wanderte zu Nora – sie strahlte, als hätte man ein Licht in ihr angeknippst. Gut, es war klar: Der gefiel ihr. „Den will ich näher kennenlernen. Der ist ein Hammer!!“ „Ok, aber wenn wir uns nicht schnell was überlegen, dann kannst du das Kennenlernen vergessen, den sehen wir vielleicht nie wieder!!“ „Er hat doch gerade gesagt, er geht ins Fabios… Das ist doch diese Bar, gleich hier um die Ecke… Was ist, wenn wir da auch hingehen??“
Ich überlegte kurz: „Naja, da gibt`s nur einen Haken – wir haben kein Geld mehr. Das wäre jetzt blöd, wenn wir uns ins Fabios setzen, ohne ein Getränk bestellen zu können, während wir nach diesem Typen Ausschau halten… also sollten wir noch zum Bankomaten gehen…“. „Das ist prinzipiell keine schlechte Idee, Nina, aber eins hast du da nicht bedacht: Wir haben beide hohe Schuhe an… weißt du, wo der nächste Bankomat ist?“ – „Natürlich weiß ich das!“ triumphierte ich.
Tatsächlich war da gleich ein Bankomat um die Ecke. (Es war der einzige, den ich in dieser Gegend kannte. Aber das behielt ich lieber für mich.) Zielstrebig stöckelte ich los, Nora hinter mir. Nach zwei Minuten merkte ich bereits, dass meine High Heels zwar schön waren, aber richtig weh taten. Hah, da war er ja schon, der Bankomat.
„Bittesehr, hier sind wir“ sagte ich heiter. „Nina, danke, aber leider ist der außer Betrieb!“ Tatsächlich. Da musste ich Nora beipflichten. Und ich hatte keinen Plan B.
„Ich weiß leider nicht, wo der nächste ist…“ gab ich ehrlich zu. Und ich wusste genau, dass Nora Recht hatte: Wenn wir jetzt losstöckelten, um den nächsten Geldautomaten zu finden, würden wir wahrscheinlich anschließend mit schmerzenden Füßen im Fabios ankommen – keine gute Basis für Noras Flirtstimmung. Plötzlich kam mir ein Geistesblitz: „Nora, wir zwei sind doch ganz schön doof – die im Fabios nehmen doch VISA!!“
„Hast Du sie mit?!“ fragte sie mich mit hoffnungsvollem Ton in der Stimme: „Warte, ich schau gleich nach“… ich kramte in meiner Geldbörse, und tatsächlich: Da schimmerte etwas Goldenes, mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich war doch eine gute Freundin. Ich hatte die Visa-Karte mit. Nora ließ einen kleinen Freudenschrei aus: „Nina, SUPER, DANKE!!!“ .
Im Fabios angekommen, schnappten wir uns zwei Barhocker und bestellten Bellini. Ein paar Minuten länger, und meine Füßen hätten sich schmerzend bemerkbar gemacht – unglaublich, wie schnell solche Schuhe zur Qual werden können. Endlich sitzen! Nora hatte offensichtlich ähnliche Pumps-Probleme, das konnte ich an ihrem seligen Seufzer erkennen, als sie sich auf den Barhocker setzte.
„Da drüben ist er!!!“ flüsterte sie aufgeregt. Wir überlegten uns, wie wir mit ihm ins Gespräch kommen könnten: Nora ließ die Kellnerin dem „Geburtstagskind“ einen Bellini bringen – mit der Bitte, „alles Gute von der blonden Dame dort an der Bar“ auszurichten. Die Rechnung beglichen wir mit unserer kleinen Helferin in der Not, der unbezahlbaren VISA-Karte.
Herrlich, so eine Kreditkarte. Wir fühlten uns wie in diesem Werbespot, in dem die Frau nichts bei sich trägt außer der VISA-Karte – doch mehr braucht sie auch nicht. Und wir auch nicht!
Als die Kellnerin dem Wuschelkopf den Bellini überreichte, bedankte sich der höfliche Bursche nickend bei uns (JUCHU!! Gute Manieren auch noch!) und steuerte direkt in unsere Richtung. „Vielen Dank, das nenn ich mal Frauenpower!“ begrüßte er Nora und mich. Für einen kurzen Augenblick traf sich der Blick der beiden… und ich wusste in Sekundenschnelle, hoppla, da sprühen Funken...
Er lud uns ein, zu seinem Tisch zu kommen – Nora und ich tauschten wortlos einen Blick aus, der hieß „Zähne zusammenbeißen, das schaffen wir noch mit den Schuhen, das ist für einen guten Zweck!!!“.
Und so war es auch: Konstantin und Nora sind mittlerweile seit 2 Jahren ein glückliches, lustiges, sympathisches Paar, das hoffentlich für immer zusammenbleibt.
VISA sei Dank!!
Woche 18: "Immer Verlass!"
Geschichte lesen...
Immer Verlass!
Es liegt schon einige Jahre zurück, als ich mit meinem Mann und meiner Tochter den Karneval von Tepoztlán in Mexiko besuchte. Wir sahen uns am Samstag vor dem großen Karnevalsonntag die tanzenden, maskierten Kinder an. Es war ein sehr schönes farbenprächtiges und folkloristisches Ereignis.
Wir standen am Straßenrand in der Menge und beäugten die Musikkapelle, die beim Vorbeiziehen gerade sehr lautstark einen Marsch zum Besten gab. Plötzlich verspürte ich einen Ruck, gefolgt von einem merkwürdigen Geräusch, so als würde jemand etwas zerschneiden. Reflexartig griff ich sofort in meine Handtasche und fühlte in diesem Moment, das meine Geldtasche fehlte und meine Handtasche auf einer Seite einen langen Schnitt aufwies.
Geschockt durch den Umstand des Fehlens meiner Geldbörse bat ich meinen Mann, sofort nach Hause zu fahren (wir lebten zu dieser Zeit in Tepoztlán, Morelos, Mexiko) um telefonisch den Verlust meiner Kreditkarten (ich hatte verschiedene bei mir) zu melden. Das taten wir auch.
Meine österreichische Kreditkarte von PayLife wurde mir daraufhin innerhalb einer Woche ersetzt, es konnte auch kein Missbrauch festgestellt werden!
Meine amerikanische Visa wurde im Laufe des folgenden Monats ersetzt und schließlich und endlich dauerte es noch gute zwei Monate, bis ich meine neue mexikanische Kreditkarte in Händen hielt.
Auf das Service von PayLife ist Verlass, wo immer man sich in der Welt gerade befindet, das habe ich aus dieser Situation gelernt!
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Brigitte Bendl de Mejía aus Tirol erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Immer Verlass!
Es liegt schon einige Jahre zurück, als ich mit meinem Mann und meiner Tochter den Karneval von Tepoztlán in Mexiko besuchte. Wir sahen uns am Samstag vor dem großen Karnevalsonntag die tanzenden, maskierten Kinder an. Es war ein sehr schönes farbenprächtiges und folkloristisches Ereignis.
Wir standen am Straßenrand in der Menge und beäugten die Musikkapelle, die beim Vorbeiziehen gerade sehr lautstark einen Marsch zum Besten gab. Plötzlich verspürte ich einen Ruck, gefolgt von einem merkwürdigen Geräusch, so als würde jemand etwas zerschneiden. Reflexartig griff ich sofort in meine Handtasche und fühlte in diesem Moment, das meine Geldtasche fehlte und meine Handtasche auf einer Seite einen langen Schnitt aufwies.
Geschockt durch den Umstand des Fehlens meiner Geldbörse bat ich meinen Mann, sofort nach Hause zu fahren (wir lebten zu dieser Zeit in Tepoztlán, Morelos, Mexiko) um telefonisch den Verlust meiner Kreditkarten (ich hatte verschiedene bei mir) zu melden. Das taten wir auch.
Meine österreichische Kreditkarte von PayLife wurde mir daraufhin innerhalb einer Woche ersetzt, es konnte auch kein Missbrauch festgestellt werden!
Meine amerikanische Visa wurde im Laufe des folgenden Monats ersetzt und schließlich und endlich dauerte es noch gute zwei Monate, bis ich meine neue mexikanische Kreditkarte in Händen hielt.
Auf das Service von PayLife ist Verlass, wo immer man sich in der Welt gerade befindet, das habe ich aus dieser Situation gelernt!
Woche 17: "Gut aufgehoben"
Geschichte lesen...
Gut aufgehoben
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben heißt es ja. Aber man kann auch nach einer Reise was erleben, etwas sehr erfreuliches... Die Arbeit von PayLife zum Beispiel. Aber am besten alles von Anfang an.
Im Februar 1999 war eine Reise nach Malaysia gebucht - natürlich über meine Kreditkarte, was sonst!
Es waren tolle 10 Tage in einem absolut faszinierenden Land. Um auch meine Lieben zuhause mit einem Reiseandenken zu erfreuen, habe ich in einem Souvenirshop malaysische Handwerkskunst gekauft - mit meiner Kreditkarte. Die 10 Tage Urlaub waren bald um, zurück in Österreich, der Alltag hat uns wieder. Der Aufenthalt in Malaysia war schon fast wieder vergessen, als mich nach 18 Monaten eine Dame von PayLife anrief und mich fragte, ob ich vor einem Monat in Kuala Lumpur gewesen sei.
Höchst erstaunt erzählte ich ihr von meinem Urlaub, der aber schon anderthalb Jahre zurücklag. Der Grund ihrer Frage war, dass jemand in Kuala Lumpur eine Hotelrechnung mit MEINER Kreditkarte bezahlen wollte. Anscheinend wurde während meines Einkaufs in Malaysia meine Karte dupliziert. Bei der Transaktion mit der gefälschten Karte wurden aber von PayLife Unstimmigkeiten bemerkt. DAS nenne ich Kompetenz und Kundenservice.
Ich bin seit Jahren Kunde und mehr als zufrieden, ich kann sowohl die Kreditkarten als auch das Unternehmen allen empfehlen, die unkomplizierten und sicheren Zahlungsverkehr suchen!
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Barbara Gansterer aus Oberösterreich erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Gut aufgehoben
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben heißt es ja. Aber man kann auch nach einer Reise was erleben, etwas sehr erfreuliches... Die Arbeit von PayLife zum Beispiel. Aber am besten alles von Anfang an.
Im Februar 1999 war eine Reise nach Malaysia gebucht - natürlich über meine Kreditkarte, was sonst!
Es waren tolle 10 Tage in einem absolut faszinierenden Land. Um auch meine Lieben zuhause mit einem Reiseandenken zu erfreuen, habe ich in einem Souvenirshop malaysische Handwerkskunst gekauft - mit meiner Kreditkarte. Die 10 Tage Urlaub waren bald um, zurück in Österreich, der Alltag hat uns wieder. Der Aufenthalt in Malaysia war schon fast wieder vergessen, als mich nach 18 Monaten eine Dame von PayLife anrief und mich fragte, ob ich vor einem Monat in Kuala Lumpur gewesen sei.
Höchst erstaunt erzählte ich ihr von meinem Urlaub, der aber schon anderthalb Jahre zurücklag. Der Grund ihrer Frage war, dass jemand in Kuala Lumpur eine Hotelrechnung mit MEINER Kreditkarte bezahlen wollte. Anscheinend wurde während meines Einkaufs in Malaysia meine Karte dupliziert. Bei der Transaktion mit der gefälschten Karte wurden aber von PayLife Unstimmigkeiten bemerkt. DAS nenne ich Kompetenz und Kundenservice.
Ich bin seit Jahren Kunde und mehr als zufrieden, ich kann sowohl die Kreditkarten als auch das Unternehmen allen empfehlen, die unkomplizierten und sicheren Zahlungsverkehr suchen!
Woche 16: "Koffer weg? Kein Problem!"
Geschichte lesen...
Koffer weg? Kein Problem!
Vor 3 Jahren flog ich nach Paris. Aufgrund technischer Probleme hatte die Airline einige Stunden Verspätung - egal, im Pub verging die Zeit "fließend".
Nach einigen Stunden wurde der Flug gestrichen, und wir wurden im NH Hotel am Flughafen untergebracht. Doch zuerst sollten wir unsere bereits eingecheckten Koffer holen - alle waren da, bis auf meiner.
Also schnell Linsenmittel, Unterwäsche,... mittels MasterCard gekauft, und erledigt war erstmal alles. Am folgenden Tag flogen wir mit 3 Stunden Aufenthalt in Prag nach Paris.
Aufgrund einer bereits - natürlich mit Kreditkarte - gebuchten Sightseeingtour musste ich mir bei unserem Zwischenstop elegante Kleidung kaufen, denn mit meinem Kaputzenpullover konnte ich dort nicht auftauchen.
Am ewig langen und großen Charles de Gaulle Flughafen konnte ich von einem Schalter zum nächsten laufen, da mein Koffer doch nicht mit mir angekommen ist. Nach einigen weiteren notwendigen Einkäufen mit dem Plastikgeld kam mein Koffer dann tollerweise 5 Stunden vor dem Rückflug an, und durfte zeitgleich mit mir nach Wien retour...
MasterCard übernahm die diversen Rechnungen in der Höhe von über EUR 220,- ohne mit der Wimper zu zucken, und ich bekam das Geld innerhalb einer Woche überwiesen - so wie es im Prospekt stand.
Vielen Dank für diese rasche und unkomplizierte Hilfe!
Happy Birthday!
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Jennifer Freundlich aus Niederösterreich erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Koffer weg? Kein Problem!
Vor 3 Jahren flog ich nach Paris. Aufgrund technischer Probleme hatte die Airline einige Stunden Verspätung - egal, im Pub verging die Zeit "fließend".
Nach einigen Stunden wurde der Flug gestrichen, und wir wurden im NH Hotel am Flughafen untergebracht. Doch zuerst sollten wir unsere bereits eingecheckten Koffer holen - alle waren da, bis auf meiner.
Also schnell Linsenmittel, Unterwäsche,... mittels MasterCard gekauft, und erledigt war erstmal alles. Am folgenden Tag flogen wir mit 3 Stunden Aufenthalt in Prag nach Paris.
Aufgrund einer bereits - natürlich mit Kreditkarte - gebuchten Sightseeingtour musste ich mir bei unserem Zwischenstop elegante Kleidung kaufen, denn mit meinem Kaputzenpullover konnte ich dort nicht auftauchen.
Am ewig langen und großen Charles de Gaulle Flughafen konnte ich von einem Schalter zum nächsten laufen, da mein Koffer doch nicht mit mir angekommen ist. Nach einigen weiteren notwendigen Einkäufen mit dem Plastikgeld kam mein Koffer dann tollerweise 5 Stunden vor dem Rückflug an, und durfte zeitgleich mit mir nach Wien retour...
MasterCard übernahm die diversen Rechnungen in der Höhe von über EUR 220,- ohne mit der Wimper zu zucken, und ich bekam das Geld innerhalb einer Woche überwiesen - so wie es im Prospekt stand.
Vielen Dank für diese rasche und unkomplizierte Hilfe!
Happy Birthday!
Woche 15: "Praktisch, praktisch..."
Geschichte lesen...
Praktisch, praktisch...
Letztes Jahr im September war ich für ein paar Tage in Shanghai zu Besuch bei einer Freundin. Als ich nach gefühlten 25 Jahren endlich die Einreisekontrolle passiert hatte, habe ich mich sofort in den allgegenwärtigen Kampf um die Taxis gestürzt, und überraschenderweise nach einem ziemlich kräftezehrenden Duell mit einer sehr siegessicheren Französin gewonnen (Ich weiß – Ladies first. Bei Temperaturen von 38 Grad und einer Luftfeuchtigkeit die einen eher ertrinken lässt als atmen, war mir das nackte Überleben wichtiger).
Die Freude über meinen Sieg währte leider nicht allzu lange, genau in dieser Blechdose war die Klimaanlage defekt. Zum Aussteigen war’s zu spät – voll Freude über einen Fahrgast trat der Fahrer sogleich in die Eisen und brauste in Richtung Autobahn stadteinwärts – unaufgefordert (was bei meinen Chinesisch-Kenntnissen aber so gut wie keine Rolle spielte – nach „ni hao“ ist bei mir auch schon wieder Schluss).
Nachdem ich dem sichtlich gut gelaunten Fahrer endlich den Zettel mit der Adresse meiner Freundin unter die Nase gehalten hatte und er mir mit einem zustimmenden Nicken verständlich machte, dass er das Haus auch finden wird, lehnte ich mich zurück und kramte ein Buch hervor, um mich etwas von der drückenden Hitze abzulenken.
Nach zwei Stunden Fahrt war das Ziel endlich erreicht und meine Wirbelsäule um 60 Jahre älter (Shanghai hat die vermutlich höchste Schlaglochdichte des Planeten und die waghalsigsten Taxifahrer auf der ganzen Nordhalbkugel – eine denkbar ungesunde Kombination fürs menschliche Skelett…).
So, eigentlich alles geschafft, jetzt musste ich den guten Mann nur noch bezahlen.
Hoppla. Im Eifer des Gefechts um einen fahrbaren Untersatz vom Flughafen in die Stadt ist es mir doch glatt entfallen, Bargeld abzuheben (was ich aber während der 25 Jahre im Warteraum der Einreisekontrolle immer wiederholt hatte: „Nicht aufs Bargeld für das Taxi vergessen!!“).
Tja, kein Geld, niemand zu Hause – es war etwa 13 Uhr – und keine Bank in Sicht. Da war ich nun – mitten in Shanghai, durchgeschwitzt, müde, ohne Bargeld mit einem offensichtlich nicht mehr ganz so gut gelaunten Taxifahrer. Ich versuchte, ihn mit ein paar Euro und Dollarnoten glücklich zu machen, das wollte aber leider nicht ganz klappen…
Als der Taxifahrer allerdings meine MasterCard Gold in meiner Geldtasche erblickte, fing er plötzlich zu Lächeln an und bedeutete mir, ihm die Karte auszuhändigen - Ich habe gerade zwei Stunden um mein Leben fürchtend in einem zu einem Taxi umgebauten Reiskocher verbracht, und der akzeptiert Kreditkarten!? Ich war von den Socken – und der Fahrer glücklich.
Wie ich später herausfand, wurden im Rahmen der Vorbereitungen für die EXPO 2010 schon einige Taxis mit mobilen Kartenterminals ausgerüstet – und ich hatte das Glück, in einem zu sitzen!
Praktisch, praktisch, dieses Plastikgeld…
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Andreas Winkler aus Salzburg erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Praktisch, praktisch...
Letztes Jahr im September war ich für ein paar Tage in Shanghai zu Besuch bei einer Freundin. Als ich nach gefühlten 25 Jahren endlich die Einreisekontrolle passiert hatte, habe ich mich sofort in den allgegenwärtigen Kampf um die Taxis gestürzt, und überraschenderweise nach einem ziemlich kräftezehrenden Duell mit einer sehr siegessicheren Französin gewonnen (Ich weiß – Ladies first. Bei Temperaturen von 38 Grad und einer Luftfeuchtigkeit die einen eher ertrinken lässt als atmen, war mir das nackte Überleben wichtiger).
Die Freude über meinen Sieg währte leider nicht allzu lange, genau in dieser Blechdose war die Klimaanlage defekt. Zum Aussteigen war’s zu spät – voll Freude über einen Fahrgast trat der Fahrer sogleich in die Eisen und brauste in Richtung Autobahn stadteinwärts – unaufgefordert (was bei meinen Chinesisch-Kenntnissen aber so gut wie keine Rolle spielte – nach „ni hao“ ist bei mir auch schon wieder Schluss).
Nachdem ich dem sichtlich gut gelaunten Fahrer endlich den Zettel mit der Adresse meiner Freundin unter die Nase gehalten hatte und er mir mit einem zustimmenden Nicken verständlich machte, dass er das Haus auch finden wird, lehnte ich mich zurück und kramte ein Buch hervor, um mich etwas von der drückenden Hitze abzulenken.
Nach zwei Stunden Fahrt war das Ziel endlich erreicht und meine Wirbelsäule um 60 Jahre älter (Shanghai hat die vermutlich höchste Schlaglochdichte des Planeten und die waghalsigsten Taxifahrer auf der ganzen Nordhalbkugel – eine denkbar ungesunde Kombination fürs menschliche Skelett…).
So, eigentlich alles geschafft, jetzt musste ich den guten Mann nur noch bezahlen.
Hoppla. Im Eifer des Gefechts um einen fahrbaren Untersatz vom Flughafen in die Stadt ist es mir doch glatt entfallen, Bargeld abzuheben (was ich aber während der 25 Jahre im Warteraum der Einreisekontrolle immer wiederholt hatte: „Nicht aufs Bargeld für das Taxi vergessen!!“).
Tja, kein Geld, niemand zu Hause – es war etwa 13 Uhr – und keine Bank in Sicht. Da war ich nun – mitten in Shanghai, durchgeschwitzt, müde, ohne Bargeld mit einem offensichtlich nicht mehr ganz so gut gelaunten Taxifahrer. Ich versuchte, ihn mit ein paar Euro und Dollarnoten glücklich zu machen, das wollte aber leider nicht ganz klappen…
Als der Taxifahrer allerdings meine MasterCard Gold in meiner Geldtasche erblickte, fing er plötzlich zu Lächeln an und bedeutete mir, ihm die Karte auszuhändigen - Ich habe gerade zwei Stunden um mein Leben fürchtend in einem zu einem Taxi umgebauten Reiskocher verbracht, und der akzeptiert Kreditkarten!? Ich war von den Socken – und der Fahrer glücklich.
Wie ich später herausfand, wurden im Rahmen der Vorbereitungen für die EXPO 2010 schon einige Taxis mit mobilen Kartenterminals ausgerüstet – und ich hatte das Glück, in einem zu sitzen!
Praktisch, praktisch, dieses Plastikgeld…
Woche 14: "Kleine Geschichte - Große Akzeptanz"
Geschichte lesen...
Kleine Geschichte - Große Akzeptanz
Man sollte während einer Trekkingreise nicht allzu viel mit sich tragen.
Was man aber unbedingt braucht ist eine sehr gute Karte, wie im meinem Falle die MasterCard – diese wird auch in Nepal gerne akzeptiert, wie Sie im Bild sehen können.
Sie kann (fast) überall eingesetzt werden und bei Bedarf bekommt man damit sogar Bargeld, einfach optimal.
Vor dem Heimflug haben mein Partner Franz und ich dann auch am lokalen Markt mit der Karte eingekauft (u.a. Pashmina Schals für die Familie) – so mussten wir letztlich zwar doch noch etwas mehr tragen, was wir aber in diesem Fall gerne gemacht haben da es ja für unsere Liebsten war.
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Peter Asinger aus Kärnten erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Kleine Geschichte - Große Akzeptanz
Man sollte während einer Trekkingreise nicht allzu viel mit sich tragen.
Was man aber unbedingt braucht ist eine sehr gute Karte, wie im meinem Falle die MasterCard – diese wird auch in Nepal gerne akzeptiert, wie Sie im Bild sehen können.
Sie kann (fast) überall eingesetzt werden und bei Bedarf bekommt man damit sogar Bargeld, einfach optimal.
Vor dem Heimflug haben mein Partner Franz und ich dann auch am lokalen Markt mit der Karte eingekauft (u.a. Pashmina Schals für die Familie) – so mussten wir letztlich zwar doch noch etwas mehr tragen, was wir aber in diesem Fall gerne gemacht haben da es ja für unsere Liebsten war.
Woche 13: "Ein kleines Stückchen Gold"
Geschichte lesen...
Ein kleines Stückchen Gold
.. oder wenn alles aussichtslos zu sein scheint, gibt es da noch das kleine eckige „Plastikding“!
Vor cirka 3 Wochen entschlossen wir uns, spontan mit unseren Freunden einen Kurztrip nach Italien (Lignano) zu machen. Es war wirklich ein traumhaft schönes Wetter und ziemlich angenehm, mal wieder dem kalten grauen Alltag zu entkommen. Obwohl es nur kurze 3 Tage gewesen sind die wir genießen durften, schien alles perfekt zu sein, das Wetter, das Essen, die Stimmung, einfach alles!
Doch kaum neigte sich unser Kurzurlaub dem Ende zu schien auch unsere Glückssträhne zu reissen... Bei der Abfahrt nach Hause bemerkten wir nämlich, dass eines unserer 3 Autos einen „Platten“ hatte - was nun?
Die freundliche Hotelbelegschaft rief sofort den Pannendienst an, etwa 20 min später war er auch schon da, nur: wir hatten natürlich keinerlei Italienischkenntnisse und der Herr vom Pannendienst hatte keinerlei Englischkenntnisse - somit war das Chaos schon vorprogrammiert.
Natürlich wusste der Mann sofort was zu tun ist als er unseren Reifen sah.
Nachdem er den Reifen aufgepumpt hatte, folgten wir ihm in die Werkstatt – ein Reifenwechsel stand nun an.
Ein Reifenwechsel im Urlaub und das noch an einem Sonntag – wir wussten sofort das wird eine teure Angelegenheit. Doch als es dann um „Bares“ ging, bemerkten wir, dass wir, auch wenn wir alle unseren Notgroschen zusammenlegen würden, nicht ausreichend Geld hätten, um den Herren für seine rettende Dienstleistung zu bezahlen.
Was nun? Wir rätselten hin und her und da es mit der Verständigung auch schlecht hingehauen hatte war es ziemlich schwer, auf einen grünen Zweig zu kommen.
Doch dann überkam es mich wie ein Geistesblitz ... ich sah etwas Goldenes aus meiner leeren Geldbörse herausragen. Ich zog die Karte raus, zeigte sie dem Herrn, gestikulierend ob ich mit dieser zahlen kann. Von Ihm kam dann erleichtert „Sí prego !“ und ich folgte ihm ins Büro.
Zum Schluss ist dann doch alles gut gelaufen, und ich gehe nun ohne das kleine Stückchen Gold nicht mehr aus dem Haus, denn man weiß nie was passieren kann!
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Senida Cuprija aus Wien erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Ein kleines Stückchen Gold
.. oder wenn alles aussichtslos zu sein scheint, gibt es da noch das kleine eckige „Plastikding“!
Vor cirka 3 Wochen entschlossen wir uns, spontan mit unseren Freunden einen Kurztrip nach Italien (Lignano) zu machen. Es war wirklich ein traumhaft schönes Wetter und ziemlich angenehm, mal wieder dem kalten grauen Alltag zu entkommen. Obwohl es nur kurze 3 Tage gewesen sind die wir genießen durften, schien alles perfekt zu sein, das Wetter, das Essen, die Stimmung, einfach alles!
Doch kaum neigte sich unser Kurzurlaub dem Ende zu schien auch unsere Glückssträhne zu reissen... Bei der Abfahrt nach Hause bemerkten wir nämlich, dass eines unserer 3 Autos einen „Platten“ hatte - was nun?
Die freundliche Hotelbelegschaft rief sofort den Pannendienst an, etwa 20 min später war er auch schon da, nur: wir hatten natürlich keinerlei Italienischkenntnisse und der Herr vom Pannendienst hatte keinerlei Englischkenntnisse - somit war das Chaos schon vorprogrammiert.
Natürlich wusste der Mann sofort was zu tun ist als er unseren Reifen sah.
Nachdem er den Reifen aufgepumpt hatte, folgten wir ihm in die Werkstatt – ein Reifenwechsel stand nun an.
Ein Reifenwechsel im Urlaub und das noch an einem Sonntag – wir wussten sofort das wird eine teure Angelegenheit. Doch als es dann um „Bares“ ging, bemerkten wir, dass wir, auch wenn wir alle unseren Notgroschen zusammenlegen würden, nicht ausreichend Geld hätten, um den Herren für seine rettende Dienstleistung zu bezahlen.
Was nun? Wir rätselten hin und her und da es mit der Verständigung auch schlecht hingehauen hatte war es ziemlich schwer, auf einen grünen Zweig zu kommen.
Doch dann überkam es mich wie ein Geistesblitz ... ich sah etwas Goldenes aus meiner leeren Geldbörse herausragen. Ich zog die Karte raus, zeigte sie dem Herrn, gestikulierend ob ich mit dieser zahlen kann. Von Ihm kam dann erleichtert „Sí prego !“ und ich folgte ihm ins Büro.
Zum Schluss ist dann doch alles gut gelaufen, und ich gehe nun ohne das kleine Stückchen Gold nicht mehr aus dem Haus, denn man weiß nie was passieren kann!
Woche 12: "Im Plastikland USA"
Geschichte lesen...
Im Plastikland USA
Es ist noch gar nicht allzu lange her, dass ich dachte „eine Kreditkarte – brauch ich nie und nimmer“.
Doch, wie so oft im Leben, wendet sich das Blatt und ich konnte aufgrund ein paar glücklicher Umstände ein Semester im fernen Manhattan/New York verbringen. Und schon zeigte es sich! Eines der ersten Dinge, die es zu erledigen gab, war das Anschaffen dieses goldenen Plastikteils.
Kaum kam es mit der Post nach Hause, wurde es auch schon getestet – Flug buchen, Reiseutensilien einkaufen, usw.
…aber der wahre Wert zeigte sich erst im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“:
Bücher auf der Uni kaufen → credit card, please!
Essen im Restaurant → credit card, please!
Die Aussicht vom Empire State Building genießen → credit card, please!
Tickets für die Mets → credit card, please!
…so könnte ich wohl endlos fortfahren. Eine weitere wichtige Lebenserfahrung – gelernt in den amerikanischen Bars:„…just open a tap!“
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Alexander Hochmair aus Wien erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Im Plastikland USA
Es ist noch gar nicht allzu lange her, dass ich dachte „eine Kreditkarte – brauch ich nie und nimmer“.
Doch, wie so oft im Leben, wendet sich das Blatt und ich konnte aufgrund ein paar glücklicher Umstände ein Semester im fernen Manhattan/New York verbringen. Und schon zeigte es sich! Eines der ersten Dinge, die es zu erledigen gab, war das Anschaffen dieses goldenen Plastikteils.
Kaum kam es mit der Post nach Hause, wurde es auch schon getestet – Flug buchen, Reiseutensilien einkaufen, usw.
…aber der wahre Wert zeigte sich erst im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“:
Bücher auf der Uni kaufen → credit card, please!
Essen im Restaurant → credit card, please!
Die Aussicht vom Empire State Building genießen → credit card, please!
Tickets für die Mets → credit card, please!
…so könnte ich wohl endlos fortfahren. Eine weitere wichtige Lebenserfahrung – gelernt in den amerikanischen Bars:„…just open a tap!“
Woche 11: "Erster Lottogewinn dank Kreditkartennummer"
Geschichte lesen...
Erster Lottogewinn dank Kreditkartennummer
Sonntägliches Ritual: Punkt neun Uhr Vormittag fährt mein Vater jeden Sonntag in die Trafik und füllt einen Lottoschein aus. (Die Millionen lassen leider immer noch auf sich warten :D)
Krankheitsbedingt bat er mich eines sonntags dies zu übernehmen. Natürlich machte ich mir nicht die Mühe eine Ortschaft weiter zu fahren um den Schein aufzugeben, ich erledigte dies lieber gleich über das Internet. ;)
Ich habe meine Chance sofort gewittert und füllte auch für mich einen solchen Tipp aus. Als ich 6 Zahlen finden musste und ich bei der großen Auswahl absolut nicht wusste, welche Kästchen ich aus diesen 45 auswählen sollte, fiel mein Blick auf meine Kreditkarte, welche ich schon griffbereit zum Zahlen via Internet hatte. Aus meiner Kreditkartennummer pickte ich mir 6 Zahlen heraus und wartete voller Spannung die abendliche Ziehung ab.
Während mein Vater nach 10 Jahren immer noch auf seinen "Durchbruch" wartet, konnte ich mir nach dieser Ziehung den ersehnten IPOD leisten... :D
Danke für die tolle Kreditkartennummer!
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Eva-Maria Necker aus Tirol erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Erster Lottogewinn dank Kreditkartennummer
Sonntägliches Ritual: Punkt neun Uhr Vormittag fährt mein Vater jeden Sonntag in die Trafik und füllt einen Lottoschein aus. (Die Millionen lassen leider immer noch auf sich warten :D)
Krankheitsbedingt bat er mich eines sonntags dies zu übernehmen. Natürlich machte ich mir nicht die Mühe eine Ortschaft weiter zu fahren um den Schein aufzugeben, ich erledigte dies lieber gleich über das Internet. ;)
Ich habe meine Chance sofort gewittert und füllte auch für mich einen solchen Tipp aus. Als ich 6 Zahlen finden musste und ich bei der großen Auswahl absolut nicht wusste, welche Kästchen ich aus diesen 45 auswählen sollte, fiel mein Blick auf meine Kreditkarte, welche ich schon griffbereit zum Zahlen via Internet hatte. Aus meiner Kreditkartennummer pickte ich mir 6 Zahlen heraus und wartete voller Spannung die abendliche Ziehung ab.
Während mein Vater nach 10 Jahren immer noch auf seinen "Durchbruch" wartet, konnte ich mir nach dieser Ziehung den ersehnten IPOD leisten... :D
Danke für die tolle Kreditkartennummer!
Woche 10: "Verschwunden im Aufzugsschacht"
Geschichte lesen...
Verschwunden im Aufzugsschacht
Bei mir beginnt jeder Morgen sehr hektisch, mit 2 kleinen Kindern, die in die Schule bzw. in den Kindergarten gebracht werden müssen.
An einem Tag setzte sich die Hektik dann noch im Aufzug fort, als meinem kleinen Sohn einfiel, dass an diesem Tag EUR 2,- für den Geburtstag einer Kindergartenfreundin eingesammelt werden sollten. Er schnappte sich meine Brieftasche und balancierte äußerst ungeschickt mit dieser im fahrenden Aufzug herum, um an die 2 € zu gelangen … und dann passierte es: meine PayLife Kreditkarte, die in einer Seitentasche steckte, fiel heraus, landete genau im Schlitz zwischen Aufzugstür und Boden und verschwand auf Nimmerwiedersehen in diesem. Wir konnten nur fassungslos hinterher starren. Da nützte dann das Schimpfen und Zetern auch nichts mehr.
Meine einzige Hoffnung war ein Anruf bei der Aufzugsfirma, um zu klären, ob man an dieser Stelle überhaupt noch an die Karte herankommen kann. Mir wurde mitgeteilt, dass ein sofortiger Einsatz von mir selbst zu bezahlen wäre und es auch keine Garantie gäbe, dass es überhaupt möglich ist, die Karte wieder zu beschaffen - aber wenn ich etwas Geduld hätte, könnte ich mir einen Termin in 4 Wochen aufschreiben, an dem die jährliche Aufzugswartung fällig wäre.
Diesen Termin strich ich mir sofort ROT in meinem Kalender an und nahm mir 2 Stunden frei um bei der Wartung dabei sein zu können.
Ein sehr netter und verständnisvoller Aufzugswart hörte sich meine ungewöhnliche Bitte um die Rettung meiner PayLife Karte an und es gelang ihm dann tatsächlich, mit einem langen Draht und viel Fingerspitzengefühl meine Karte zu bergen.
Meine Freude war riesengroß und so gab ich meinem "Retter" vor lauter Freude, wieder im Besitz meiner Karte zu sein, außer einem kräftigen Händedruck noch ein fürstliches Trinkgeld für seine Bemühungen.
So waren an diesem Tag 2 Menschen glücklich und ich fand für meine Karte sofort einen besseren Platz in meiner Brieftasche, nämlich in einer Seitentasche mit Reissverschluss!
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Hildegard Zimmel aus Wien erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Verschwunden im Aufzugsschacht
Bei mir beginnt jeder Morgen sehr hektisch, mit 2 kleinen Kindern, die in die Schule bzw. in den Kindergarten gebracht werden müssen.
An einem Tag setzte sich die Hektik dann noch im Aufzug fort, als meinem kleinen Sohn einfiel, dass an diesem Tag EUR 2,- für den Geburtstag einer Kindergartenfreundin eingesammelt werden sollten. Er schnappte sich meine Brieftasche und balancierte äußerst ungeschickt mit dieser im fahrenden Aufzug herum, um an die 2 € zu gelangen … und dann passierte es: meine PayLife Kreditkarte, die in einer Seitentasche steckte, fiel heraus, landete genau im Schlitz zwischen Aufzugstür und Boden und verschwand auf Nimmerwiedersehen in diesem. Wir konnten nur fassungslos hinterher starren. Da nützte dann das Schimpfen und Zetern auch nichts mehr.
Meine einzige Hoffnung war ein Anruf bei der Aufzugsfirma, um zu klären, ob man an dieser Stelle überhaupt noch an die Karte herankommen kann. Mir wurde mitgeteilt, dass ein sofortiger Einsatz von mir selbst zu bezahlen wäre und es auch keine Garantie gäbe, dass es überhaupt möglich ist, die Karte wieder zu beschaffen - aber wenn ich etwas Geduld hätte, könnte ich mir einen Termin in 4 Wochen aufschreiben, an dem die jährliche Aufzugswartung fällig wäre.
Diesen Termin strich ich mir sofort ROT in meinem Kalender an und nahm mir 2 Stunden frei um bei der Wartung dabei sein zu können.
Ein sehr netter und verständnisvoller Aufzugswart hörte sich meine ungewöhnliche Bitte um die Rettung meiner PayLife Karte an und es gelang ihm dann tatsächlich, mit einem langen Draht und viel Fingerspitzengefühl meine Karte zu bergen.
Meine Freude war riesengroß und so gab ich meinem "Retter" vor lauter Freude, wieder im Besitz meiner Karte zu sein, außer einem kräftigen Händedruck noch ein fürstliches Trinkgeld für seine Bemühungen.
So waren an diesem Tag 2 Menschen glücklich und ich fand für meine Karte sofort einen besseren Platz in meiner Brieftasche, nämlich in einer Seitentasche mit Reissverschluss!
Woche 9: "PayLife Karte schwimmt"
Geschichte lesen...
PayLife Karte schwimmt
Vor einigen Jahren verbrachte ich meinen Urlaub mit Freunden am Wörthersee - am letzten Tag entschieden wir uns für eine ausgedehnte Tretboot-Runde am See, für die Bezahlung steckte ich mir einige Euros sowie die Karte in die Hosentasche. Nach einer ausgedehnten ca. 1-stündigen Runde am See wollten wir das Boot zurück geben - zu meinem Erschrecken bemerkte ich, dass ich beim Treten irrtümlich meine Hosentasche geleert hatte und Geld und Karte in den See gefallen waren!
Meine Freunde boten an, zum Auto zu laufen, um Geld zu holen, ich entschied mich aber dafür, das Boot nochmals auszuborgen und mich auf die Suche nach meinem verlorenen Eigentum zu machen - die Reaktion meiner Freunde kann man sich vorstellen...
Mit zumindest ein wenig Hoffnung suchte ich die Oberfläche des Sees ab - und - man mag es kaum glauben, nach einer Weile kam mir auf den Wellen ein € 10,-- Schein gemeinsam mit der Kreditkarte entgegen... Einen kleinen Geldbetrag hab ich trotzdem dem See überantwortet, meine Freude war trotzdem groß, die Wahrscheinlichkeit hatte hier sicherlich gegen mich gesprochen...
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Josef Fleischanderl aus Oberösterreich erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
PayLife Karte schwimmt
Vor einigen Jahren verbrachte ich meinen Urlaub mit Freunden am Wörthersee - am letzten Tag entschieden wir uns für eine ausgedehnte Tretboot-Runde am See, für die Bezahlung steckte ich mir einige Euros sowie die Karte in die Hosentasche. Nach einer ausgedehnten ca. 1-stündigen Runde am See wollten wir das Boot zurück geben - zu meinem Erschrecken bemerkte ich, dass ich beim Treten irrtümlich meine Hosentasche geleert hatte und Geld und Karte in den See gefallen waren!
Meine Freunde boten an, zum Auto zu laufen, um Geld zu holen, ich entschied mich aber dafür, das Boot nochmals auszuborgen und mich auf die Suche nach meinem verlorenen Eigentum zu machen - die Reaktion meiner Freunde kann man sich vorstellen...
Mit zumindest ein wenig Hoffnung suchte ich die Oberfläche des Sees ab - und - man mag es kaum glauben, nach einer Weile kam mir auf den Wellen ein € 10,-- Schein gemeinsam mit der Kreditkarte entgegen... Einen kleinen Geldbetrag hab ich trotzdem dem See überantwortet, meine Freude war trotzdem groß, die Wahrscheinlichkeit hatte hier sicherlich gegen mich gesprochen...
Woche 8: "Schmerzmittel PayLife"
Geschichte lesen...
Schmerzmittel PayLife
„Plastikgeld“ war uns während unseres Motorradurlaubes auf Costa Rica mehr als einmal ein hilfreiches Zahlungsmittel. Ein Erlebnis bleibt jedoch unvergessen:
gegen Ende des Urlaubes führte uns eine Tagesetappe entlang der Pazifikküste hinab zum Golf von Nicoy. Der Weg wand sich über schmale Küstenstraßen, ging durch dichte Wälder, in denen die Affen von den Bäumen schrien und führte uns schlussendlich sogar über menschenleere Traumstrände, fernab von jeglicher menschlichen Besiedlung.
Auf einem dieser Strände ist dann genau das passiert, vor dem man uns im Vorfeld gewarnt hat – der nach tagelangem Fahren ohne Zwischenfälle mittlerweile leider aufgekommene Übermut hat ein Opfer gefordert. Auf Sand waren wir bis dahin während des gesamten Urlaubes noch nicht gefahren – trotzdem ließen wir es auf dieser für uns neuen Bodenbeschaffenheit nicht gerade langsam angehen…
Die Folgen: Ein spektakulärer Überschlag eines Kollegen als ihm das Vorderrad weggeknickt ist und, nachdem wir ihn unter seinem Motorrad hervorgezogen haben, starke Schmerzen in Schulter und Brust.
Da wir uns praktisch „in der Wildnis“ befanden, war die Benachrichtigung eines Arztes bzw. eines Krankenwagens unmöglich – der Patient musste somit trotz seiner Verletzungen vom Motorradsattel in den Fahrersitz unseres Begleitwagens wechseln.
Nach ca. 2-stündiger Fahrt, während der sowohl Schulter als auch Brust immer mehr anschwollen und sich blau verfärbten, gelangten wir in ein kleines Dorf mit einer Versorgungsstation. Dank der Schmerzmittel und Spritzen, die wir nur mittels Kreditkarte bezahlen konnten, war die Überfahrt mittels Fähre über den Golf von Nicoy zum nächstgelegenen Krankenhaus in der Hafenstadt Puntarenas dann zumindest erträglich…
Obwohl die Ausstattung des Spitals weit entfernt von unserem gewohnten westlichen Standard war, konnten wir auch hier wieder mit Kreditkarte bezahlen. Die Diagnose: eine gebrochene Schulter, eine angeknackste und zwei gebrochene Rippen.
Der an sich wunderbare Urlaub hat somit ein erschreckendes Ende genommen.
Danke an PayLife, denn das Plastikgeld hat sowohl in der Versorgungsstation, als auch im Krankenhaus vieles erleichtert und dem „Sturzpilot“ vermutlich einige Zeit an zusätzlichen Schmerzen erspart...
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Manuel Müller aus Vorarlberg erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Schmerzmittel PayLife
„Plastikgeld“ war uns während unseres Motorradurlaubes auf Costa Rica mehr als einmal ein hilfreiches Zahlungsmittel. Ein Erlebnis bleibt jedoch unvergessen:
gegen Ende des Urlaubes führte uns eine Tagesetappe entlang der Pazifikküste hinab zum Golf von Nicoy. Der Weg wand sich über schmale Küstenstraßen, ging durch dichte Wälder, in denen die Affen von den Bäumen schrien und führte uns schlussendlich sogar über menschenleere Traumstrände, fernab von jeglicher menschlichen Besiedlung.
Auf einem dieser Strände ist dann genau das passiert, vor dem man uns im Vorfeld gewarnt hat – der nach tagelangem Fahren ohne Zwischenfälle mittlerweile leider aufgekommene Übermut hat ein Opfer gefordert. Auf Sand waren wir bis dahin während des gesamten Urlaubes noch nicht gefahren – trotzdem ließen wir es auf dieser für uns neuen Bodenbeschaffenheit nicht gerade langsam angehen…
Die Folgen: Ein spektakulärer Überschlag eines Kollegen als ihm das Vorderrad weggeknickt ist und, nachdem wir ihn unter seinem Motorrad hervorgezogen haben, starke Schmerzen in Schulter und Brust.
Da wir uns praktisch „in der Wildnis“ befanden, war die Benachrichtigung eines Arztes bzw. eines Krankenwagens unmöglich – der Patient musste somit trotz seiner Verletzungen vom Motorradsattel in den Fahrersitz unseres Begleitwagens wechseln.
Nach ca. 2-stündiger Fahrt, während der sowohl Schulter als auch Brust immer mehr anschwollen und sich blau verfärbten, gelangten wir in ein kleines Dorf mit einer Versorgungsstation. Dank der Schmerzmittel und Spritzen, die wir nur mittels Kreditkarte bezahlen konnten, war die Überfahrt mittels Fähre über den Golf von Nicoy zum nächstgelegenen Krankenhaus in der Hafenstadt Puntarenas dann zumindest erträglich…
Obwohl die Ausstattung des Spitals weit entfernt von unserem gewohnten westlichen Standard war, konnten wir auch hier wieder mit Kreditkarte bezahlen. Die Diagnose: eine gebrochene Schulter, eine angeknackste und zwei gebrochene Rippen.
Der an sich wunderbare Urlaub hat somit ein erschreckendes Ende genommen.
Danke an PayLife, denn das Plastikgeld hat sowohl in der Versorgungsstation, als auch im Krankenhaus vieles erleichtert und dem „Sturzpilot“ vermutlich einige Zeit an zusätzlichen Schmerzen erspart...
Woche 7: "Eine Plastikbank in Nicaragua"
Geschichte lesen...
Eine Plastikbank in Nicaragua
Anfang der neunziger Jahre, damals ging ich noch zur Schule, besuchte ich mit meinem Großvater meinen Onkel in Lateinamerika. Mein Onkel betreute damals ein Entwicklungsprojekt in Nicaragua.
Ich freute mich schon wie ein Kaiser auf die Reise und alle in meiner Schule wussten Bescheid. Ich besuchte damals eine Internatsschule und berichtete allen meinen Freunden schon im Vorfeld von meiner Reise.
Schon immer war ich recht groß gewachsen, und wenn man mich heute fragen würde, würde ich sagen, dass ich damals, mit 14 Jahren genauso groß war wie heute, und was noch viel wichtiger für den Verlauf dieser kleinen Erzählung ist, schon damals hatte ich ganauso große Füße wie heute.
Wie das Leben so spielt, im Sommer 1992 packte mir meine Mutter fein säuberlich meine Sachen. Kurze Hosen, kurze Hemden und ausreichend Schuhwerk. Und schliesslich kam er, der große Tag. Mein Vater brachte mich und meinen Großvater nach Zürch, von wo aus wir nach Managua (Nicaragua) starten sollten. Der Flug dauerte ewig und drei Tage (mindestens). Doch es war immer eine Freude mit meinem Opa zu reisen. Ich wusste, dass er schon viel erlebt hatte und durchlöcherte ihn mit Fragen. Irgendwann schlief ich ein.
Und als ich wieder aufwachte landeten wir auf dem Flugplatz von Managua...
Leider kann ich mich nur mehr szenenhaft an die folgenden Momente erinnern. Mein Onkel begrüßte uns, mein Großvater versuchte die österreichischen Spezialitäten durch den Zoll zu schmuggeln und ich stand überall im Weg.
Dann plötzlich gab es Aufregung, mein Onkel rannte herum, und mein Großvater auch... Meine Tante nahm mich zur Seite, lächelte mich an und meinte: Mein Junge, dein Gepäck ist verloren gegangen..." In dem Moment war mir das wirklich total egal, hauptsache nach Hause, ins Bett.
Das änderte sich schlagartig am nächsten Tag. Die schönen Schuhe, die mir meine Mutter vor der Abreise eingepackt hatte, waren alle in meinem Koffer. Ich hatte nur ein paar Sandalen an den Füssen und draussen schüttete es aus Kübeln. Das sei aber kein Problem meinte mein Onkel, wir würden auf den Markt fahren und mir ein paar schöne Schuhe besorgen.
Geschnitten! Leider hatten wir übersehen, dass ich schon damals "auf großem Fuss" lebte. Schon damals hatte ich Schuhgröße 44-45. Und die Einheimischen hatten eher kleine Patschen in Verwendung.
Den ganzen Tag rannten wir auf dem Markt auf und ab. Wegen meiner blonden Haare und blauen Augen wurde ich von den Standlern am Markt ständig angegriffen, was mich schon richtig zornig machte. Am liebsten wäre ich gleich wieder nach Österreich zurück geflogen.
Völlig durchnässt und ohne ordentliches Schuhwerk standen wir an einem "Nike"-Stand. Die Verkäuferin war sehr freundlich, aber Schuhe - Schuhe hatte sie keine in meiner Größe. Dennoch gab Sie meinem Onkel den Tipp in ein etwas entfernteres Kaufhaus zu gehen, in einen "Supermerkado" wo die ganzen Amerikaner einkaufen würden. Es sei zwar teuerer, aber die haben ja auch große Füsse.
Gesagt getan... zwei Autostunden später waren wir da. Ein Kaufhaus, wie ich es nie in Lateinamerika in so einer Stadt erwartet hätte. Und es gab Schuhe - Schuhe sogar in meiner Größe. Ich bekam drei paar Schuhe. Die Preise allerdings waren so ziemlich die selben wie bei uns.
Mein Onkel hatte natürlich nicht damit gerechnet und auch nicht genug Bargeld dabei. Doch die Plastikbank blitzte aus seiner Geldtasche. Breit grinste er mich an, gab dem Verkäufer die Karte und ich verliess den Laden mit 3 neuen Paar Schuhen - alle in meiner Größe - glücklich! So sehr habe ich mich noch nie über Schuhe gefreut und wahrscheinlich auch nie mehr dannach.
Damals sagte ich mir, so eine Karte, so eine Karte benötige ich auch. Da kann ich mir alles kaufen... sogar Dinge die es eigentlich gar nicht gibt.
Wenn wir heute Schuhe kaufen gehen, und mich die stundenlange Suche nach Schuhen schon sehr stresst, und meine Frau noch immer keine Schuhe gefunden hat... dann erinnere ich mich zurück, zurück an Managua und meine tollen Schuhe... dann lächle ich, zücke meine Plastikbank (wie sie mein Onkel immer nannte) und zahle... und alle sind wir wieder glücklich, dank VISA und MasterCard...
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Björn Haid aus Vorarlberg erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Eine Plastikbank in Nicaragua
Anfang der neunziger Jahre, damals ging ich noch zur Schule, besuchte ich mit meinem Großvater meinen Onkel in Lateinamerika. Mein Onkel betreute damals ein Entwicklungsprojekt in Nicaragua.
Ich freute mich schon wie ein Kaiser auf die Reise und alle in meiner Schule wussten Bescheid. Ich besuchte damals eine Internatsschule und berichtete allen meinen Freunden schon im Vorfeld von meiner Reise.
Schon immer war ich recht groß gewachsen, und wenn man mich heute fragen würde, würde ich sagen, dass ich damals, mit 14 Jahren genauso groß war wie heute, und was noch viel wichtiger für den Verlauf dieser kleinen Erzählung ist, schon damals hatte ich ganauso große Füße wie heute.
Wie das Leben so spielt, im Sommer 1992 packte mir meine Mutter fein säuberlich meine Sachen. Kurze Hosen, kurze Hemden und ausreichend Schuhwerk. Und schliesslich kam er, der große Tag. Mein Vater brachte mich und meinen Großvater nach Zürch, von wo aus wir nach Managua (Nicaragua) starten sollten. Der Flug dauerte ewig und drei Tage (mindestens). Doch es war immer eine Freude mit meinem Opa zu reisen. Ich wusste, dass er schon viel erlebt hatte und durchlöcherte ihn mit Fragen. Irgendwann schlief ich ein.
Und als ich wieder aufwachte landeten wir auf dem Flugplatz von Managua...
Leider kann ich mich nur mehr szenenhaft an die folgenden Momente erinnern. Mein Onkel begrüßte uns, mein Großvater versuchte die österreichischen Spezialitäten durch den Zoll zu schmuggeln und ich stand überall im Weg.
Dann plötzlich gab es Aufregung, mein Onkel rannte herum, und mein Großvater auch... Meine Tante nahm mich zur Seite, lächelte mich an und meinte: Mein Junge, dein Gepäck ist verloren gegangen..." In dem Moment war mir das wirklich total egal, hauptsache nach Hause, ins Bett.
Das änderte sich schlagartig am nächsten Tag. Die schönen Schuhe, die mir meine Mutter vor der Abreise eingepackt hatte, waren alle in meinem Koffer. Ich hatte nur ein paar Sandalen an den Füssen und draussen schüttete es aus Kübeln. Das sei aber kein Problem meinte mein Onkel, wir würden auf den Markt fahren und mir ein paar schöne Schuhe besorgen.
Geschnitten! Leider hatten wir übersehen, dass ich schon damals "auf großem Fuss" lebte. Schon damals hatte ich Schuhgröße 44-45. Und die Einheimischen hatten eher kleine Patschen in Verwendung.
Den ganzen Tag rannten wir auf dem Markt auf und ab. Wegen meiner blonden Haare und blauen Augen wurde ich von den Standlern am Markt ständig angegriffen, was mich schon richtig zornig machte. Am liebsten wäre ich gleich wieder nach Österreich zurück geflogen.
Völlig durchnässt und ohne ordentliches Schuhwerk standen wir an einem "Nike"-Stand. Die Verkäuferin war sehr freundlich, aber Schuhe - Schuhe hatte sie keine in meiner Größe. Dennoch gab Sie meinem Onkel den Tipp in ein etwas entfernteres Kaufhaus zu gehen, in einen "Supermerkado" wo die ganzen Amerikaner einkaufen würden. Es sei zwar teuerer, aber die haben ja auch große Füsse.
Gesagt getan... zwei Autostunden später waren wir da. Ein Kaufhaus, wie ich es nie in Lateinamerika in so einer Stadt erwartet hätte. Und es gab Schuhe - Schuhe sogar in meiner Größe. Ich bekam drei paar Schuhe. Die Preise allerdings waren so ziemlich die selben wie bei uns.
Mein Onkel hatte natürlich nicht damit gerechnet und auch nicht genug Bargeld dabei. Doch die Plastikbank blitzte aus seiner Geldtasche. Breit grinste er mich an, gab dem Verkäufer die Karte und ich verliess den Laden mit 3 neuen Paar Schuhen - alle in meiner Größe - glücklich! So sehr habe ich mich noch nie über Schuhe gefreut und wahrscheinlich auch nie mehr dannach.
Damals sagte ich mir, so eine Karte, so eine Karte benötige ich auch. Da kann ich mir alles kaufen... sogar Dinge die es eigentlich gar nicht gibt.
Wenn wir heute Schuhe kaufen gehen, und mich die stundenlange Suche nach Schuhen schon sehr stresst, und meine Frau noch immer keine Schuhe gefunden hat... dann erinnere ich mich zurück, zurück an Managua und meine tollen Schuhe... dann lächle ich, zücke meine Plastikbank (wie sie mein Onkel immer nannte) und zahle... und alle sind wir wieder glücklich, dank VISA und MasterCard...
Woche 6: "Mit VISA unterwegs in New Jersey"
Geschichte lesen...
Mit VISA unterwegs in New Jersey
Ich unternahm gemeinsam mit einem Freund im vergangenen September eine Reise in die Stadt unserer Träume - New York City. Dies war nicht nur irgendein Trip für uns, denn New York ist auch nicht nur irgendeine Stadt - es war ein richtiger Kindheitstraum der sich erfüllen sollte.
Mit im Reisegepäck war natürlich meine VISA-Karte - wohl wissend, dass ich ohne der Karte nicht einmal in ein Hotel einchecken können würde. So kam es auch, dass ich von Beginn an - sei es das Hotel, die Restaurant-Rechnung oder die Eintrittskarte ins "Top of the Rock" (dem Dach des Rockefeller-Centers) alles mit Kreditkarte beglichen habe. Sicherheitshalber hatte ich mir auch noch ein wenig Bargeld abgehoben - um genau zu sein, war da ein einzelner 50 $-Schein in meiner Börse.
An einem Tag fuhr ich schließlich weit in eine sehr ländliche Gegend von New Jersey um dort eine Uni zu besichtigen. Der Hinweg verlief dank ausgedruckter Route auch problemlos, ich kam gut bei der Uni an. Beim Rückweg jedoch, entwertete ich mein Rückfahrticket und wollte meiner "idealen" Route für den Weg zurück folgen. Unglücklicherweise wurde ich vom Fahrer an der falschen Station ausgelassen, da er die andere angeblich nicht anfuhr. Da stand ich nun in der Einöde - ratlos und recht einsam. Der nächste Bus würde frühestens in zwei Stunden kommen, ich machte mich daher auf den Weg zu einer früheren Station, wo es eine andere Linie gab.
Erschöpft kam ich dort an und konnte sogleich in den bereits dort wartenden Bus springen. Als ich dann in die erwartungsvollen Augen des Busfahrers blickte, zog ich schnell den 50 $-Schein raus und wollte bezahlen.
Der Busfahrer entgegnete jedoch nur ungläubig - "what the ...?" und schien den Schein nicht zu akzeptieren. Verzweifelt versuchte ich zu erklären, dass dies alles war, was ich hatte - stieß jedoch auf wenig Verständnis. Bis er schließlich entgegnete: "Why do you Europeans never have a credit card with you?".
Überrascht zog ich meine VISA raus und hielt sie ihm hin. Der Fahrpreis - etwa 3.20$ - wurde abgebucht und ich konnte endlich einsteigen...
Dies war der Moment, in dem ich erkannte, dass nicht Bares Wahres war, sondern nur die mit den (Kredit-)Karten kommen in den Garten!
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Manuel Schaffer aus der Steiermark erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Mit VISA unterwegs in New Jersey
Ich unternahm gemeinsam mit einem Freund im vergangenen September eine Reise in die Stadt unserer Träume - New York City. Dies war nicht nur irgendein Trip für uns, denn New York ist auch nicht nur irgendeine Stadt - es war ein richtiger Kindheitstraum der sich erfüllen sollte.
Mit im Reisegepäck war natürlich meine VISA-Karte - wohl wissend, dass ich ohne der Karte nicht einmal in ein Hotel einchecken können würde. So kam es auch, dass ich von Beginn an - sei es das Hotel, die Restaurant-Rechnung oder die Eintrittskarte ins "Top of the Rock" (dem Dach des Rockefeller-Centers) alles mit Kreditkarte beglichen habe. Sicherheitshalber hatte ich mir auch noch ein wenig Bargeld abgehoben - um genau zu sein, war da ein einzelner 50 $-Schein in meiner Börse.
An einem Tag fuhr ich schließlich weit in eine sehr ländliche Gegend von New Jersey um dort eine Uni zu besichtigen. Der Hinweg verlief dank ausgedruckter Route auch problemlos, ich kam gut bei der Uni an. Beim Rückweg jedoch, entwertete ich mein Rückfahrticket und wollte meiner "idealen" Route für den Weg zurück folgen. Unglücklicherweise wurde ich vom Fahrer an der falschen Station ausgelassen, da er die andere angeblich nicht anfuhr. Da stand ich nun in der Einöde - ratlos und recht einsam. Der nächste Bus würde frühestens in zwei Stunden kommen, ich machte mich daher auf den Weg zu einer früheren Station, wo es eine andere Linie gab.
Erschöpft kam ich dort an und konnte sogleich in den bereits dort wartenden Bus springen. Als ich dann in die erwartungsvollen Augen des Busfahrers blickte, zog ich schnell den 50 $-Schein raus und wollte bezahlen.
Der Busfahrer entgegnete jedoch nur ungläubig - "what the ...?" und schien den Schein nicht zu akzeptieren. Verzweifelt versuchte ich zu erklären, dass dies alles war, was ich hatte - stieß jedoch auf wenig Verständnis. Bis er schließlich entgegnete: "Why do you Europeans never have a credit card with you?".
Überrascht zog ich meine VISA raus und hielt sie ihm hin. Der Fahrpreis - etwa 3.20$ - wurde abgebucht und ich konnte endlich einsteigen...
Dies war der Moment, in dem ich erkannte, dass nicht Bares Wahres war, sondern nur die mit den (Kredit-)Karten kommen in den Garten!
Woche 5: "Mama, was tut der Mann da?"
Geschichte lesen...
Mama, was tut der Mann da?
Gut kann ich mich noch daran erinnern, als im Jahr 1980 in unserer Hauptanstalt Alter Markt / Brodgasse einer der drei ersten Bankomaten in der Stadt Salzburg in Betrieb genommen wurde.
Die Neugierde unserer Kunden war groß über diese neue technische Errungenschaft, unabhängig von den Öffnungszeiten rund um die Uhr Geld beheben zu können.
Kurze Zeit nach Installation des Bankomaten hatte ich ein lustiges Erlebnis, das mir bis heute in bester Erinnerung geblieben ist:
Es war an einem warmen Septemberabend, als ich eben bei diesem Bankomaten Geld behoben habe. Hinter mir stand ein kleines blondes Mädchen an der Hand ihrer Mutter.
"Was tut der Mann da?", fragte das Mädchen die Mutter. "Der Mann" antwortete sie, "der", ergänzte ich den Satz reflexartig, "der zaubert einige Hunderter aus der Mauer".
Die Kinderaugen schauten erstaunt, die Mutter lächelte. Ich fragte das Mädchen, "soll ich noch Geld aus der Mauer zaubern?"
"Ja", war die Antwort und ich habe ihr den Gefallen getan...
Vielleicht ist das Mädchen heute PayLife Kundin und von der Verwendung des "Plastikgeldes" voll und ganz überzeugt.
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Michael Heugl aus Salzburg erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Mama, was tut der Mann da?
Gut kann ich mich noch daran erinnern, als im Jahr 1980 in unserer Hauptanstalt Alter Markt / Brodgasse einer der drei ersten Bankomaten in der Stadt Salzburg in Betrieb genommen wurde.
Die Neugierde unserer Kunden war groß über diese neue technische Errungenschaft, unabhängig von den Öffnungszeiten rund um die Uhr Geld beheben zu können.
Kurze Zeit nach Installation des Bankomaten hatte ich ein lustiges Erlebnis, das mir bis heute in bester Erinnerung geblieben ist:
Es war an einem warmen Septemberabend, als ich eben bei diesem Bankomaten Geld behoben habe. Hinter mir stand ein kleines blondes Mädchen an der Hand ihrer Mutter.
"Was tut der Mann da?", fragte das Mädchen die Mutter. "Der Mann" antwortete sie, "der", ergänzte ich den Satz reflexartig, "der zaubert einige Hunderter aus der Mauer".
Die Kinderaugen schauten erstaunt, die Mutter lächelte. Ich fragte das Mädchen, "soll ich noch Geld aus der Mauer zaubern?"
"Ja", war die Antwort und ich habe ihr den Gefallen getan...
Vielleicht ist das Mädchen heute PayLife Kundin und von der Verwendung des "Plastikgeldes" voll und ganz überzeugt.
Woche 4: "Der erste Einkauf mit Kreditkarte"
Geschichte lesen...
Der erste Einkauf mit Kreditkarte
Ich habe nun meine Karte schon seit fast 10 Jahren. Mein erster Gebrauch hat mich viel Überwindung gekostet. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass meine Unterschrift ausreicht und die Bezahlung funktionieren wird. Ich hatte die Karte schon sicherlich einen Monat in der Geldbörse und total stolz darauf, dass ich sie bekommen habe. Das war für mich ein Statussymbol, ein Zeichen des Vertrauens.
Ich ging zu einer Parfümerie in Wien und wollte ein nettes Geschenk für meine Mutter kaufen. Als ich es bereits ausgesucht hatte, merkte ich, dass ich nicht genug Bargeld einstecken hatte. Der Verkäufer bemerkte, wie unangenehm mir das war und sah zufällig meine Karte aus der Geldbörse blitzen. Er meinte ganz freundlich, "wir akzeptieren auch Kreditkarten".
Und da war es nun. Ich gab ihm die Karte und er zog sie damals noch durch das "Ritschratsch"-Gerät. Als er mir den Bogen zur Unterschrift vorlegte, atmete ich tief ein und unterschrieb. Er gab mir eine Kopie, die Rechnung und meine Karte. Er packte mir noch das Gescheink schön ein. Er lächelte mich an und mit einem freundlichen "Auf Wiedersehen" verabschiedeten wir uns.
Er sagte "auf Wiedersehen" - das heißt, ich darf wieder kommen.
Ich war so stolz auf meine ersten Einkauf mit der Karte, dass ich sogleich meinen Mann anrief und ihm alles schilderte, als hätte ich Amerika entdeckt.
Heute ist die Karte ein Bestandteil meiner Einkäufe. Ich weiß, dass ich mich darauf verlassen kann, dass die Zahlung vorgenommen wird und muss nicht so viel Bargeld mit tragen. Ich fühle mich wohler und sicherer mit meiner Kreditkarte....
![]() | Diese Geschichte hat uns Frau Meri Charalampidis aus Niederösterreich erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Der erste Einkauf mit Kreditkarte
Ich habe nun meine Karte schon seit fast 10 Jahren. Mein erster Gebrauch hat mich viel Überwindung gekostet. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass meine Unterschrift ausreicht und die Bezahlung funktionieren wird. Ich hatte die Karte schon sicherlich einen Monat in der Geldbörse und total stolz darauf, dass ich sie bekommen habe. Das war für mich ein Statussymbol, ein Zeichen des Vertrauens.
Ich ging zu einer Parfümerie in Wien und wollte ein nettes Geschenk für meine Mutter kaufen. Als ich es bereits ausgesucht hatte, merkte ich, dass ich nicht genug Bargeld einstecken hatte. Der Verkäufer bemerkte, wie unangenehm mir das war und sah zufällig meine Karte aus der Geldbörse blitzen. Er meinte ganz freundlich, "wir akzeptieren auch Kreditkarten".
Und da war es nun. Ich gab ihm die Karte und er zog sie damals noch durch das "Ritschratsch"-Gerät. Als er mir den Bogen zur Unterschrift vorlegte, atmete ich tief ein und unterschrieb. Er gab mir eine Kopie, die Rechnung und meine Karte. Er packte mir noch das Gescheink schön ein. Er lächelte mich an und mit einem freundlichen "Auf Wiedersehen" verabschiedeten wir uns.
Er sagte "auf Wiedersehen" - das heißt, ich darf wieder kommen.
Ich war so stolz auf meine ersten Einkauf mit der Karte, dass ich sogleich meinen Mann anrief und ihm alles schilderte, als hätte ich Amerika entdeckt.
Heute ist die Karte ein Bestandteil meiner Einkäufe. Ich weiß, dass ich mich darauf verlassen kann, dass die Zahlung vorgenommen wird und muss nicht so viel Bargeld mit tragen. Ich fühle mich wohler und sicherer mit meiner Kreditkarte....
Woche 3: "Rettung durch PayLife Kreditkarte"
Geschichte lesen...
Rettung durch PayLife Kreditkarte
November, 04:30 morgens, -16°C lassen alles erstarren. Die Kälte kriecht durch meinen Körper und lässt mich erzittern. Besonders da ich seit 18 Uhr abends im Einsatz bin, von einem kranken Menschen zum Nächsten fahre und gemeinsam mit Ärzten die Versorgung gewährleiste.
Es ist Grippe-Saison und das bedeutet, dass es zu dieser Zeit Unmengen an kranken Menschen gibt. Um mein Medizin-Studium zu finanzieren schlage ich mir die Nächte um die Ohren und arbeite als Sanitäter beim Ärztefunkdienst..
Da stehe ich nun um halb fünf morgens und schaue auf den Busfahrplan, wann darf ich endlich wohlverdient in mein Bett kriechen und „ausschlafen“ (so gut das noch geht nach 10 Stunden Nachtdienst und bei fast arktischen Temperaturen)?
Mein Blick schweift über den Fahrplan...“erster Bus Sonntag Morgen“...UFFF 05:20 Uhr. Das ist noch fast eine Stunde...in der Kälte? Nach dem Dienst?...Warum nur meint es das Leben nicht gut mit mir? Ok, ganz ruhig, Kältezittern unter Kontrolle bringen, Gehirn aktivieren und überlegen!!
Da vorne, ein Taxistand. Schnellen Schrittes bewege ich mich in Richtung Taxi, die Hälfte der Fahrer schauen so aus, wie ich mich fühle...hundemüde. Aber zumindest sitzen sie im geheizten Auto. Genau dorthin begebe ich mich nun auch.
Ich setze mich auf die Rückbank, teile dem Fahrer meine Adresse mit und lehne mich zurück. Ah, ist das herrlich warm...ich muss mich bemühen nicht einzuschlafen. Wir fahren durch das dunkle, kalte graue Wien. Die Straßen sind leergefegt, gelegentlich sieht man Menschen die gerade erst von einer langen wilden Nacht heimkehren.
Das Taxi fährt und fährt, wir kommen langsam in die Nähe meiner Wohnung. Ich sage dem Taxifahrer einen kleine Abkürzung und wir biegen in meine Straße ein.
Direkt vor der Haustür hält er an, dreht das Licht auf, dreht sich zu mir um und sagt: „So, das wären dann 9,50 Euro.“
Erleichtert und so kurz vorm Ziel hole ich meine Geldbörse heraus und...Schock! Auf einmal ist mir wieder kalt. Ich habe kein Bargeld dabei!! Der nächste Bankomat ist absolut nicht in der Nähe, ich will doch nur ins Bett. Ich schaue den Taxifahrer an, meine Mundwinkel wandern nach unten und ich sage ihm: „ Oh...ähm...ich...also ich...ich habe kein Bargeld mit.“
Die Augenbrauen des Fahrers wandern nach oben, ich überlege fieberhaft, ob ich in der Wohnung irgendwo noch Bargeld liegen habe. Seine Augenbrauen sind immer noch oben und jetzt gesellt sich auch noch ein entnervter Blick dazu. Was soll ich nur machen, vor Müdigkeit kann ich kaum noch denken. Und dann trifft es mich wie der Blitz, Hoffnung steigt in mir hoch, ein leichtes Gefühl der Freude regt sich und ich frage den Fahrer: „Kann ich mit Karte zahlen?“
Er nickt...
![]() | Diese Geschichte hat uns Herr Nicolai Meyer aus Wien erzählt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Rettung durch PayLife Kreditkarte
November, 04:30 morgens, -16°C lassen alles erstarren. Die Kälte kriecht durch meinen Körper und lässt mich erzittern. Besonders da ich seit 18 Uhr abends im Einsatz bin, von einem kranken Menschen zum Nächsten fahre und gemeinsam mit Ärzten die Versorgung gewährleiste.
Es ist Grippe-Saison und das bedeutet, dass es zu dieser Zeit Unmengen an kranken Menschen gibt. Um mein Medizin-Studium zu finanzieren schlage ich mir die Nächte um die Ohren und arbeite als Sanitäter beim Ärztefunkdienst..
Da stehe ich nun um halb fünf morgens und schaue auf den Busfahrplan, wann darf ich endlich wohlverdient in mein Bett kriechen und „ausschlafen“ (so gut das noch geht nach 10 Stunden Nachtdienst und bei fast arktischen Temperaturen)?
Mein Blick schweift über den Fahrplan...“erster Bus Sonntag Morgen“...UFFF 05:20 Uhr. Das ist noch fast eine Stunde...in der Kälte? Nach dem Dienst?...Warum nur meint es das Leben nicht gut mit mir? Ok, ganz ruhig, Kältezittern unter Kontrolle bringen, Gehirn aktivieren und überlegen!!
Da vorne, ein Taxistand. Schnellen Schrittes bewege ich mich in Richtung Taxi, die Hälfte der Fahrer schauen so aus, wie ich mich fühle...hundemüde. Aber zumindest sitzen sie im geheizten Auto. Genau dorthin begebe ich mich nun auch.
Ich setze mich auf die Rückbank, teile dem Fahrer meine Adresse mit und lehne mich zurück. Ah, ist das herrlich warm...ich muss mich bemühen nicht einzuschlafen. Wir fahren durch das dunkle, kalte graue Wien. Die Straßen sind leergefegt, gelegentlich sieht man Menschen die gerade erst von einer langen wilden Nacht heimkehren.
Das Taxi fährt und fährt, wir kommen langsam in die Nähe meiner Wohnung. Ich sage dem Taxifahrer einen kleine Abkürzung und wir biegen in meine Straße ein.
Direkt vor der Haustür hält er an, dreht das Licht auf, dreht sich zu mir um und sagt: „So, das wären dann 9,50 Euro.“
Erleichtert und so kurz vorm Ziel hole ich meine Geldbörse heraus und...Schock! Auf einmal ist mir wieder kalt. Ich habe kein Bargeld dabei!! Der nächste Bankomat ist absolut nicht in der Nähe, ich will doch nur ins Bett. Ich schaue den Taxifahrer an, meine Mundwinkel wandern nach unten und ich sage ihm: „ Oh...ähm...ich...also ich...ich habe kein Bargeld mit.“
Die Augenbrauen des Fahrers wandern nach oben, ich überlege fieberhaft, ob ich in der Wohnung irgendwo noch Bargeld liegen habe. Seine Augenbrauen sind immer noch oben und jetzt gesellt sich auch noch ein entnervter Blick dazu. Was soll ich nur machen, vor Müdigkeit kann ich kaum noch denken. Und dann trifft es mich wie der Blitz, Hoffnung steigt in mir hoch, ein leichtes Gefühl der Freude regt sich und ich frage den Fahrer: „Kann ich mit Karte zahlen?“
Er nickt...
Woche 2: "Mit Maestro in Russland"
Geschichte lesen...
Mit Maestro in Russland
Diese Geschichte ist bei meinem Auslandsaufenthalt in Finnland im Zuge eines einwöchigen Trips nach Moskau und St. Petersburg, und da genau am letzten Tag, passiert: Da ich noch ein paar Rubel hatte, wollte ich am Vormittag vor der Abreise (14:00 Uhr) noch schnell ein paar Souvenirs von Russland einkaufen und somit das verbleibende Geld aufbrauchen.
Da die anderen Kollegen der organisierten Reisegruppe das bereits erledigt hatten, hab ich mich alleine in die Stadt aufgemacht. Weil es aber noch so viel Tolles zu sehen gab, ist die Zeit durch dieses Sightseeing viel zu schnell vergangen, ohne dass ich irgendwelche Souvenirs kaufen konnte.
So war es plötzich bereits 13:40 Uhr und ich musste schnellstmöglich zum Hostel zurück, denn der Reiseleiter hatte bereits angekündigt, dass er nicht auf Teilnehmer wartet und mit dem Bus pünktlich ab- und über die Grenze fährt.
Die einzige Möglichkeit in der kurzen Zeit vom Stadtkern zum Hostel zu gelangen war via Taxi. Da nicht jeder Taxifahrer Englisch spricht und um sicherzugehen, dass das ja klappt, habe ich auf der Straße nach einer Person gesucht, die Englisch kann, mir ein Taxi ruft und dem Taxifahrer auch den Zielpunkt nennt.
Er hat mich gefragt, ob 120 Rubel für die Fahrt ok wären und da ich insgesamt noch 150 Rubel hatte und eh keine Zeit für - wenn auch nur kleine - Souvenirs war, habe ich klarerweise eingewilligt. Ich habe den Hostelnamen gesagt und gefragt, ob sich das auch ja ausgeht, da das unglaublich wichtig ist, dass ich noch in der Zeit ankomme. Der Taxifahrer, der tatsächlich nur gebrochenes Englisch sprach, hat mir zugesichert, dass er mich rechtzeitig zum Sovetskaya bringen kann. Um 10 vor zwei also blieb er mit seinem Taxi stehen und sagte, wir wären da.
Ich schaute aus dem Fenster und sagte ihm, dass das nicht der richtige Ort sei. Dann sagte er: "Sure there is Sovetskaya Hotel".
Das Problem bei der Sache: Es gab ein Sovetskaya Hotel und ein Sovetskaya Hostel (in dem wir waren), wie ich dann draufkommen musste.
Aufgrund der Erfahrung von Moskau, wo es ausreichte, immer nur den Hotelnamen ohne Straßenbezeichnung zu nennen, hab ich das eben in St. Petersburg auch so gemacht und war aufgrunddessen schlagartig in einer zu prekären Situation: Nur noch 10min und ich war mit einem russischen Taxifahrer, der nur gebrochen Englisch sprach, irgendwo in St. Petersburg und das Visum läuft an dem Tag aus, die Geldtasche ist (fast) leer und der Bus fährt bald ab.
Er wollte die 120 Rubel und dass ich aussteige, weil er mich zum vereinbarten Ort gebracht hatte. Ich wusste, dass wenn ich aussteige, ich mit den verbleibenden 30 Rubel nicht annähernd die Chance hatte, erneut ein Taxi zu rufen und bat den Fahrer inständig, trotz dieses Missverständnisses schnell - und zwar wirklich schnell - zum gleichnamigen Hostel zu fahren. Er meinte, dass das am anderen Ende der Stadt wäre und es sicher eine halbe Stunde bräuchte, bis wir dort wären und selbst wenn ich ihm die gesamten 150 Rubel gebe, führt er mich nicht dorthin.
Das war einer der (bisher Gott sei Dank wenigen) Momente, in denen ich mir völlig verloren vorkam. In irgendeiner Straße irgendwo in St. Petersburg in Russland mit irgendeinem Fremden und ich wusste nicht einmal sicher, ob das zweite Sovetskaya überhaupt das richtige war.
Meine einzige Rettung war die Maestro-Karte, die ich noch in der Geldtasche hatte. Mittels derer und der Tatsache, dass neben dem Youth-Hostel ein Bankomat stand - das wusste ich noch - konnte ich ihn dazu bringen, nochmals den Wagen zu starten.
Er fuhr dann tatsächlich schnell, sehr schnell sogar und lieferte mich mit einer Verspätung von 7 Minuten, diesmal richtig, ab.
Hätte der Bus nicht doch gewartet und der Taxifahrer nicht doch noch eingewilligt, nachdem er die Karte gesehen hat... ich möchte nicht wissen, wie das weiter gegangen wäre.
So bin ich aber beruhigt und mit noch gültigem Visum über die Grenze und war insgesamt froh über den spannenden Trip nach Russland.
Ich kam zwar ohne Souvenirs zurück, dafür mit einem packenden Erlebnis noch am Schluss.
| Diese Geschichte wurde uns von Herrn Markus Moser gesendet - ebenfalls aus Tirol. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
Mit Maestro in Russland
Diese Geschichte ist bei meinem Auslandsaufenthalt in Finnland im Zuge eines einwöchigen Trips nach Moskau und St. Petersburg, und da genau am letzten Tag, passiert: Da ich noch ein paar Rubel hatte, wollte ich am Vormittag vor der Abreise (14:00 Uhr) noch schnell ein paar Souvenirs von Russland einkaufen und somit das verbleibende Geld aufbrauchen.
Da die anderen Kollegen der organisierten Reisegruppe das bereits erledigt hatten, hab ich mich alleine in die Stadt aufgemacht. Weil es aber noch so viel Tolles zu sehen gab, ist die Zeit durch dieses Sightseeing viel zu schnell vergangen, ohne dass ich irgendwelche Souvenirs kaufen konnte.
So war es plötzich bereits 13:40 Uhr und ich musste schnellstmöglich zum Hostel zurück, denn der Reiseleiter hatte bereits angekündigt, dass er nicht auf Teilnehmer wartet und mit dem Bus pünktlich ab- und über die Grenze fährt.
Die einzige Möglichkeit in der kurzen Zeit vom Stadtkern zum Hostel zu gelangen war via Taxi. Da nicht jeder Taxifahrer Englisch spricht und um sicherzugehen, dass das ja klappt, habe ich auf der Straße nach einer Person gesucht, die Englisch kann, mir ein Taxi ruft und dem Taxifahrer auch den Zielpunkt nennt.
Er hat mich gefragt, ob 120 Rubel für die Fahrt ok wären und da ich insgesamt noch 150 Rubel hatte und eh keine Zeit für - wenn auch nur kleine - Souvenirs war, habe ich klarerweise eingewilligt. Ich habe den Hostelnamen gesagt und gefragt, ob sich das auch ja ausgeht, da das unglaublich wichtig ist, dass ich noch in der Zeit ankomme. Der Taxifahrer, der tatsächlich nur gebrochenes Englisch sprach, hat mir zugesichert, dass er mich rechtzeitig zum Sovetskaya bringen kann. Um 10 vor zwei also blieb er mit seinem Taxi stehen und sagte, wir wären da.
Ich schaute aus dem Fenster und sagte ihm, dass das nicht der richtige Ort sei. Dann sagte er: "Sure there is Sovetskaya Hotel".
Das Problem bei der Sache: Es gab ein Sovetskaya Hotel und ein Sovetskaya Hostel (in dem wir waren), wie ich dann draufkommen musste.
Aufgrund der Erfahrung von Moskau, wo es ausreichte, immer nur den Hotelnamen ohne Straßenbezeichnung zu nennen, hab ich das eben in St. Petersburg auch so gemacht und war aufgrunddessen schlagartig in einer zu prekären Situation: Nur noch 10min und ich war mit einem russischen Taxifahrer, der nur gebrochen Englisch sprach, irgendwo in St. Petersburg und das Visum läuft an dem Tag aus, die Geldtasche ist (fast) leer und der Bus fährt bald ab.
Er wollte die 120 Rubel und dass ich aussteige, weil er mich zum vereinbarten Ort gebracht hatte. Ich wusste, dass wenn ich aussteige, ich mit den verbleibenden 30 Rubel nicht annähernd die Chance hatte, erneut ein Taxi zu rufen und bat den Fahrer inständig, trotz dieses Missverständnisses schnell - und zwar wirklich schnell - zum gleichnamigen Hostel zu fahren. Er meinte, dass das am anderen Ende der Stadt wäre und es sicher eine halbe Stunde bräuchte, bis wir dort wären und selbst wenn ich ihm die gesamten 150 Rubel gebe, führt er mich nicht dorthin.
Das war einer der (bisher Gott sei Dank wenigen) Momente, in denen ich mir völlig verloren vorkam. In irgendeiner Straße irgendwo in St. Petersburg in Russland mit irgendeinem Fremden und ich wusste nicht einmal sicher, ob das zweite Sovetskaya überhaupt das richtige war.
Meine einzige Rettung war die Maestro-Karte, die ich noch in der Geldtasche hatte. Mittels derer und der Tatsache, dass neben dem Youth-Hostel ein Bankomat stand - das wusste ich noch - konnte ich ihn dazu bringen, nochmals den Wagen zu starten.
Er fuhr dann tatsächlich schnell, sehr schnell sogar und lieferte mich mit einer Verspätung von 7 Minuten, diesmal richtig, ab.
Hätte der Bus nicht doch gewartet und der Taxifahrer nicht doch noch eingewilligt, nachdem er die Karte gesehen hat... ich möchte nicht wissen, wie das weiter gegangen wäre.
So bin ich aber beruhigt und mit noch gültigem Visum über die Grenze und war insgesamt froh über den spannenden Trip nach Russland.
Ich kam zwar ohne Souvenirs zurück, dafür mit einem packenden Erlebnis noch am Schluss.
Woche 1: "PayLife in Follonica"
Geschichte lesen...
PayLife in Follonica
Meine Freundin Rosy und ich entdeckten den vermutlich größten Markt Italiens, der jeden Samstag in Follonica (Maremma) abgehalten wird. Es handelt sich nicht um einen Markt im gewöhnlichen Sinne, sondern hier präsentieren sich tolle italienische Boutiquen und italienische Labels jeweils an ihren Ständen.
Wir waren hin- und hergerissen von diesen wunderschönen Marktständen und dem ungewöhnlichen Angebot, das wohl einzigartig ist. So trafen wir - mitten im Sommer - auf einen Stand, der irr schicke Wintermäntel anbot. Rassig im Design, mit Fell gefüttert, mit Wolfspelz verbrämt ....
Beide probierten wir ein und dasselbe Modell, das uns beiden auf Anhieb gefiel. Wir waren begeistert und wollten dieses traumhafte Modell natürlich dann auch erstehen. Aber ... zum Shoppen am Markt hatten wir natürlich nicht dementsprechend genug Bargeld mit.
Vorerst begann ein zähes Handeln im Marktstand, und die Verkäuferin wusste sich nicht mehr anders zu helfen, als direkt vom Stand aus ihren Chef anzurufen. Immerhin erstanden wir zwei Mäntel. So verhandelten wir telefonisch mit dem Chef und er meinte dann noch, wir könnten auch mit der Kreditkarte bezahlen, diese Möglichkeit biete sich auch direkt bei seinem Stand an.
Zwar war schlussendlich der Preis mehr als ok, aber beim Bezahlen mit der Kreditkarte am Marktstand (!) hatten wir dennoch ein etwas mulmiges Gefühl.
Doch, was soll ich sagen, auch bei diesem kuriosen Kauferlebnis wurde die Zahlung via Paylife zu unserer besten Zufriedenheit abgewickelt. Da an besagtem Tag der Abend etwas kühl ausfiel, konnten wir uns auf der Terrasse unseres Ferienbungalows bereits mit unseren - derart erstandenen -Mänteln bestens wärmen! Ein lustiges Erlebnis, an das wir immer noch gerne denken.
![]() | Diese Geschichte hat Frau Monika Duregger aus Tirol erlebt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Geschichte und wünschen viel Vergnügen beim Lesen! |
PayLife in Follonica
Meine Freundin Rosy und ich entdeckten den vermutlich größten Markt Italiens, der jeden Samstag in Follonica (Maremma) abgehalten wird. Es handelt sich nicht um einen Markt im gewöhnlichen Sinne, sondern hier präsentieren sich tolle italienische Boutiquen und italienische Labels jeweils an ihren Ständen.
Wir waren hin- und hergerissen von diesen wunderschönen Marktständen und dem ungewöhnlichen Angebot, das wohl einzigartig ist. So trafen wir - mitten im Sommer - auf einen Stand, der irr schicke Wintermäntel anbot. Rassig im Design, mit Fell gefüttert, mit Wolfspelz verbrämt ....
Beide probierten wir ein und dasselbe Modell, das uns beiden auf Anhieb gefiel. Wir waren begeistert und wollten dieses traumhafte Modell natürlich dann auch erstehen. Aber ... zum Shoppen am Markt hatten wir natürlich nicht dementsprechend genug Bargeld mit.
Vorerst begann ein zähes Handeln im Marktstand, und die Verkäuferin wusste sich nicht mehr anders zu helfen, als direkt vom Stand aus ihren Chef anzurufen. Immerhin erstanden wir zwei Mäntel. So verhandelten wir telefonisch mit dem Chef und er meinte dann noch, wir könnten auch mit der Kreditkarte bezahlen, diese Möglichkeit biete sich auch direkt bei seinem Stand an.
Zwar war schlussendlich der Preis mehr als ok, aber beim Bezahlen mit der Kreditkarte am Marktstand (!) hatten wir dennoch ein etwas mulmiges Gefühl.
Doch, was soll ich sagen, auch bei diesem kuriosen Kauferlebnis wurde die Zahlung via Paylife zu unserer besten Zufriedenheit abgewickelt. Da an besagtem Tag der Abend etwas kühl ausfiel, konnten wir uns auf der Terrasse unseres Ferienbungalows bereits mit unseren - derart erstandenen -Mänteln bestens wärmen! Ein lustiges Erlebnis, an das wir immer noch gerne denken.






























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