E-Mail-Betrug: "Phishing"

Phishing-Betrüger tarnen sich als seriöse Unternehmen, um sich per E-Mail sensible Daten, wie Kontodaten und Passwörter zu erschleichen.

Erfahren Sie hier, wie Sie sich schützen können.

Das ist Phishing

Die Betrüger senden E-Mails unter falschem Vorwand. Ein bekanntes Beispiel ist die angebliche Sperre der Kreditkarte. Hier werden Sie aufgefordert, persönliche Daten einzugeben um die Sperre wieder aufzuheben.

Zu diesem Zweck enthalten die E-Mails meist einen Dateianhang mit Schadsoftware oder einen Link zu gefälschten Webseiten großer Unternehmen – diese sind meistens täuschend echt nachgemacht.

Der Erhalt und das Lesen eines Phishing-E-Mails sind meist ungefährlich. Gefahr besteht erst, wenn Sie schädliche Dateianhänge öffnen oder sensible Daten bekanntgeben. Klicken Sie auch nie auf eine Grafik.

Niemand außer Ihnen selbst benötigt Ihre Codes! 
Ihr PIN-Code, Ihr 3D Secure Passwort etc. dienen ausschließlich Ihnen zur persönlichen Zahlungsbestätigung.

So erkennen Sie Phishing

Wer ist der Absender?

Sehen Sie sich die Absenderadresse genau an. Ist der vermeintliche Firmenname richtig geschrieben?

Tipp: Große Kreditkartenunternehmen vergeben lediglich Lizenzen an Banken und nehmen niemals direkt mit Karteninhabern Kontakt auf. Wenn Sie z.B. von „Mastercard Europa“ ein E-Mail erhalten, können Sie davon ausgehen, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. 

Persönliche Ansprache?

Beginnt die E-Mail mit „Sehr geehrter Kunde“ oder einer ähnlich unpersönlichen Ansprache, ist das ein guter Hinweis, dass ein Phishing-Betrug vorliegt.

Auffälliger Inhalt?

  • Beunruhigende Schlagwörter, wie „Sicherheitslücken“, "Konto gesperrt“ oder „Aktualisierung Ihrer Daten“
  • Frist zur Dateneingabe 
  • Meist sehr auffällige Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • Link führt zu einer weiteren Website um sensible Daten einzugeben
  • Dateianhänge um sensible Daten einzutragen    

Sichere Dateneingabe

Geben Sie Zahlungsdaten im Internet nur auf verschlüsselten Seiten ein – erkennbar am 's' beim 'https://' bzw. einem Schloss-Symbol

So gehen Sie beim Verdacht auf Phishing vor

  • Geben Sie keine sensiblen Daten ein
  • Beantworten Sie das E-Mail nicht
  • Klicken Sie niemals auf Weiterleitungslinks in derartigen E-Mails
  • Öffnen Sie keine Dateianhänge
  • Sofern Sie keine Daten ausgefüllt und/oder Dateianhänge geöffnet haben, können Sie das E-Mail löschen

Sie sind sich nicht sicher, ob E-Mail Betrug vorliegt?

Bei Fragen zu Kartensicherheit oder Phishing stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: 


kartensicherheit@paylife.at 


+43 (0)5 99 06-6190

Aktuelle Beispiele für E-Mail Betrug

Neuer Inhalt

Aktuelle Warnung
März 2019

Derzeit sind Phishing E-Mails im Umlauf, in denen Sie zur Installation einer vermeintlichen Kartensicherheits-App verleitet werden sollen. 
Diese E-Mail ist nicht von uns öffnen Sie keinesfalls den Link.

Weitere Betrugsfälle

Fingierte Anrufe

Derzeit erfolgen Anrufe von vermeintlichen Support-Mitarbeitern von Microsoft, die Kunden animieren, Tools herunterzuladen um bösartige Software auf dem Computer zu installieren. Diese Tools gestatten jedoch diesen Kriminellen, vollen Zugriff auf die persönlichen Daten zu erhalten. In weiterer Folge wird der Computer übernommen und „aus Sicherheitsgründen“ Zahlungsdaten eingefordert. Sollten Sie einen derartigen Anruf erhalten, brechen Sie das Gespräch sofort ab!

Abo-Falle

Auf verschiedenen Websites werden Filme etc. vermeintlich gratis im Abo angeboten – Kostenhinweise sind gut versteckt oder nicht vorhanden. Es folgen jedoch hohe Rechnungen. Auch verlangen Anbieter auf unseriösen Website Ihre Kreditkartendaten. Statt z.B. der suggerierten Teilnahme an Gewinnspielen, verpflichten Sie sich aber auch zu monatlichen Zahlungen. Generell gilt: Verlangt ein Online-Anbieter die Postanschrift und Kreditkarten, kontrollieren Sie nochmals alle Angaben (AGB, Seitenleisten, Fußnoten etc.).

"Steuerrückzahlung"

Phishing-Mails zum Thema "Steuerrückzahlung" sollen Sie dazu verleiten, einen Aktualisierungs-Link anzuklicken. Diese E-Mails sind nicht von der easybank und auch nicht, wie fälschlich angenommen werden könnte, vom Bundesministerium für Finanzen!

Das Betätigen des Links führt zu einer falschen Seite und dient dem Datendiebstahl

Fragen & Antworten

Finden Sie hier Antworten auf häufige Fragen zur Kartensicherheit.