Home
Home Banken Vertragspartner International Business

Geschichte des Unternehmens

Eurocard Austria wird 1980 als Tochter der österreichischen Banken gegründet und ist eine der Vorgängergesellschaften von PayLife (vormals Europay Austria). Ausschlaggebend für die Gründung ist der Wunsch der Geldinstitute, für ihre Kunden die Produktpalette im bargeldlosen Zahlungsverkehr zu vergrößern. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden in Österreich unbare Zahlungen über eurocheque und Scheckkarte mit Zahlungsgarantie abgewickelt.

Primäre Aufgabe von Eurocard Austria ist die Ausgabe der Eurocard Kreditkarten ebenso wie die Schaffung eines Vertriebspartnernetzes für die Eurocard/MasterCard Kreditkarten. Dieses Vorhaben gelingt der Eurocard Austria mit ständig wachsendem Erfolg, 1985 gibt es in Österreich bereits 10.000 MasterCard Vertragspartner. Der Verkauf der Kreditkarten läuft über rund 5.000 Bankfilialen. Eurocard Austria kooperiert dabei mit den Banken, in dem sie Kartenmarketing, Werbung und Verkaufsförderung durchführt.

Kartenabsatz der Eurocard/MasterCard steigt laufend

Die Werbelinie "Entweder Sie haben eine, oder Sie brauchen eine" wird, beginnend mit 1983, eine der erfolgreichsten und meistausgezeichneten Werbekampagnen Österreichs.

In der Folge steigt der Kartenabsatz der Eurocard/MasterCard laufend. Von 1980 bis 1989 gibt Eurocard Austria ausschließlich „Travel & Entertainment-Karten" (T&E – Karten) an beruflich und privat Vielreisende aus, die ab 1989 dann als Gold - und Silberkarten mit zusätzlichem Versicherungsschutz emittiert werden. Damit ermöglicht man Touristen und Geschäftsreisenden, in Österreich bequem und bargeldlos zu zahlen. Darüber hinaus können viele Österreicher und Österreicherinnen als Karteninhaber gewonnen werden, die ihre Karten im heimischen Vertragspartnernetz, aber auch als Reisende im Ausland mehr und mehr nutzen. Die Standardkarte ohne Versicherung wird ab 1989/90 von den Geldinstituten als so genannte Selbstissuer Karte direkt ausgegeben.

Zweite Vorgängergesellschaft Gabe Geldausgabeautomaten Service-Gesellschaft mbH

Die zweite Vorgängergesellschaft ist die Gabe Geldausgabeautomaten Service-Gesellschaft mbH, gegründet 1978. Das Aufgabengebiet der GABE umfasst Planung, Logistik und Inbetriebnahme des Bankomat Systems und in der Folge die Ausstattung der eurocheque Karten mit Bankomat Funktion ebenso wie die Abwicklung der Bargeldbehebungen.

Nach Analyse des österreichischen Marktes entscheiden sich die Banken für eine einheitliche gemeinsame Lösung bei den Geldausgabeautomaten. Diese Entscheidung kann sich im internationalen Vergleich bis heute sehen lassen. Sie ermöglicht eine sehr kundenfreundliche Lösung in Österreich.

Rasch und effizient werden diese Innovationen umgesetzt und revolutionieren damit den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Österreich. 1981 werden die eurocheque Karten mit Bankomat Funktion ausgestattet, ab 1984 sind bereits grenzüberschreitende Bargeldbehebungen möglich. Im Jahr 1985 kommen zu den Bankomaten Geldausgabeautomaten hinzu, die bankintern installiert sind und Foyergeräte genannt werden.