Umsatzreklamation 

Sie haben Fragen zu einer Zahlung mit Ihrer Kreditkarte oder Sie möchten einen Umsatz reklamieren?

Sie können den Umsatz nicht zuordnen?

Prüfen Sie bitte, ob

  • der Händlername sich eventuell vom abbuchenden Firmennamen unterscheidet (z.B. indem Sie diesen in eine Suchmaschine eingeben). 
  • Sie in Ihren Online Konten (Amazon, PayPal, etc.) gespeicherte Einkäufe haben.
  • jemand, z.B. Familienangehörige, Zugang zu Ihren Kartendaten hatte. 

Tipps: 

Wenden Sie sich an den Händler und klären Ihre Beanstandung oder Reklamation direkt mit ihm. 

Wir empfehlen eine schriftliche Kontaktaufnahme mit dem Händler zwecks Nachvollziehbarkeit. Sollten Sie eine Umsatzreklamation bei uns einreichen, benötigen wir Belege, dass Sie den Händler bereits kontaktiert haben.

Konnten Sie keine Einigung mit dem Händler erzielen, können Sie Ihre Reklamation direkt in der PayLife App oder im Serviceportal unter “Meine Finanzen” > “Umsatz reklamieren”.

Folgende Unterlagen bzw. Informationen werden zur unverbindlichen Prüfung einer Umsatzreklamation einer Kartenzahlung benötigt:

  • detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und dem Händler (Mails, Brief etc.)

Je nach Reklamationsart werden weitere Unterlagen und Informationen benötigt:

Ware/Tickets wurden zum vereinbarten Termin nicht geliefert

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum) 
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und dem Händler (Mails, Brief etc.) 
  • Bestellbestätigung inkl. der vereinbarten Lieferbedingungen und genauer Produktbeschreibung 
    Hinweis: Sollte Ihnen diese Unterlage nicht aufliegen, halten Sie bitte den Lieferzeitpunkt in der Sachverhaltsdarstellung schriftlich fest, ebenso die detaillierte Beschreibung der bestellten Ware/Leistung.

Ware wurde falsch bzw. gefakte (gefälschte) Ware wurde geliefert

Beispiel, wie Informationen/Unterlagen zu einer Reklamation an uns übermittelt werden sollen: Beispiel Ware nicht wie beschrieben

Falsche Ware:

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum) – inkl. Beschreibung der erhaltenen Ware (Fotos anfügen)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.) 
  • Auftrag-/Buchungsbestätigung inkl. Lieferdatum mit genauer Warenbeschreibung des Händlers
  • Bei bereits erfolgter Rücksendung der Ware: zusätzlich Rücksendeunterlagen
  • Ist keine Rücksendung der Ware möglich: in der Korrespondenz mit dem Händler muss angeführt sein, dass Ware zur Abholung (Angabe des Ortes) bereitsteht

Fake (gefälschte) Ware:

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum) inkl. Mängelbeschreibung der tatsächlich erhaltenen Ware/Abweichung zum bestellten Produkt
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.) Ihre Auftrag-/Buchungsbestätigung inkl. Lieferdatum und genauer Warenbeschreibung des Händlers
  • Bei bereits erfolgter Rücksendung der Ware: zusätzlich Rücksendeunterlagen
  • Ist keine Rücksendung der Ware möglich (bitte diese Variante bei gefälschter Ware vorziehen!): in der Korrespondenz mit dem Händler muss angeführt sein, dass Ware zur Abholung (Angabe des Ortes) bereitsteht.
  • Bei Online-Bestellungen von Markenprodukten – falls eine Fälschung geliefert wurde – wird ein E-Mail des offiziellen Webshops benötigt, in dem bestätigt wird, dass die Ware auf einer gefälschten Webseite bestellt wurde.
  • Bei (Online- oder vor Ort) gekaufter Ware (wie Schmuck o.ä.), die nicht dem angebotenen Produkt entspricht (z.B. Kette ist nicht aus echtem Gold), wird ein Expertengutachten benötigt, dass es z.B.: keine echten Diamanten sind.

Download für ein Internetservice wurde vorgenommen, konnte jedoch nicht erfolgreich abgeschlossen werden

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum) – inkl. detaillierte Beschreibung der Fehlermeldung (oder Screenshot)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.)

Auftrag für eine Internet-Serviceleistung wurde erteilt, das Service aber nicht erhalten

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum) – inkl. detaillierte Beschreibung der Leistung, welche Sie nicht erhalten haben
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.)

Auftrag für eine Internet-Serviceleistung/Abo wurde storniert, dennoch wurde Kreditkarten-Konto belastet

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.)
  • Stornierungsbedingungen, die Sie beim Kauf eingegangen sind 
  • Nachweis der fristgerechten Stornierung

Doppelverrechnung nach Fehlermeldung bei Buchung/nochmaliger Bestellung

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum, Angabe über Anzahl der erhaltenen Bestellbestätigungen/Leistungen und inkl. detaillierte Beschreibung der Fehlermeldung (oder Screenshot)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.)

Wir bitten Sie uns alle Unterlagen - nach Möglichkeit bereits in englischer Übersetzung der wichtigsten Punkte (Reklamationen müssen über die zumeist internationalen Banken der Händler beanstandet werden) – zu übermitteln.

Bestellte Ware wurde an den Händler retourniert

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.)
  • Nachweis über die Höhe der Gutschrift (z.B. Gutschriftbeleg/Bestätigung vom Händler); liegt dieser Nachweis nicht vor: Buchungsunterlagen/-bestätigung
  • Rücksendenachweis inkl. Bestätigung vom Händler, dass die von Ihnen retournierte Ware eingelangt ist und die Rücksendung akzeptiert wurde:

Gebuchte Leistung wurde storniert

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.)
  • Nachweis über die Höhe der Gutschrift (z.B. Gutschriftbeleg/Bestätigung vom Händler) liegt diese Unterlage nicht vor: Nachweis der fristgerechten Stornierung inkl. der Stornobedingungen, die Sie beim Kauf/Buchung akzeptiert haben:

Wir bitten Sie uns alle Unterlagen - nach Möglichkeit bereits in englischer Übersetzung der wichtigsten Punkte (Reklamationen müssen über die zumeist internationalen Banken der Händler beanstandet werden) – zu übermitteln. 

Beispiel, wie Informationen/Unterlagen zu einer Reklamation an uns übermittelt werden sollen: Beispiel Gutschrift nicht erhalten 

Die Automiete wurde korrekt beglichen – nun wurde ein weiterer Betrag über die Karte in Rechnung gestellt bzw. wurde ein Schaden in Rechnung gestellt, der nicht verursacht wurde

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum) – inkl. genaue Daten Ihrer Miete (Anmiete, Rückgabe, etc.)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.), in der Sie unter Angabe des Beanstandungsgrundes um Erstattung des in Rechnung gestellten Betrages auf die Kreditkarte ersuchen
  • Buchungsunterlagen
  • Mietvertrag
  • Endabrechnung
  • Übergabe- & Rückgabeprotokoll

Wir bitten Sie uns alle Unterlagen - nach Möglichkeit bereits in englischer Übersetzung der wichtigsten Punkte (Reklamationen müssen über die zumeist internationalen Banken der Händler beanstandet werden) – zu übermitteln. 

Belastung des Betrages trotz fristgerechter Stornierung

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.) in der Sie unter Angabe des Beanstandungsgrundes um Erstattung des Betrages auf die Kreditkarte ersuchen.
  • Reservierungs-/Buchungsunterlagen, aus welchen die genauen Daten Ihres gebuchten Aufenthaltes hervorgehen.
  • Stornierungsbedingungen des Hotels
  • Nachweis Ihrer rechtzeitigen Stornierung

Hotelaufenthalt wurde Vorort bar bezahlt

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.), in der Sie unter Angabe des Beanstandungsgrundes um Refundierung des Betrages auf die Kreditkarte ersuchen.
  • Unterlagen, welche die anderweitige Zahlung belegen (z.B. Endabrechnung, Barzahlungsbeleg).

Nachverrechnung, Hotelaufenthalt zur Gänze bezahlt (z.B.: Minibar, Reinigungskosten, Zusatzleistungen)

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.) in der Sie unter Angabe des Beanstandungsgrundes um Erstattung des in Rechnung gestellten Betrages auf die Kreditkarte ersuchen
  • Reservierungs-/Buchungsunterlagen, aus welchen die genauen Daten Ihres gebuchten Aufenthaltes hervorgehen und welche Leistungen inbegriffen waren
  • Unterlagen der Bezahlung
  • Endabrechnung

Wir bitten Sie uns alle Unterlagen - nach Möglichkeit bereits in englischer Übersetzung der wichtigsten Punkte (Reklamationen müssen über die zumeist internationalen Banken der Händler beanstandet werden) – zu übermitteln.

Belastung des Betrages trotz fristgerechter Stornierung 

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.)
  • Reservierungs-/Buchungsunterlagen, aus welchen die genauen Daten des gebuchten Fluges hervorgehen
  • Stornierungsbedingungen des Fluges
  • Nachweis Ihrer rechtzeitigen Stornierung
  • Nachweis über die Höhe der Gutschrift (z.B. Gutschriftbeleg/Bestätigung vom Händler)

Belastung, obwohl Flug von Fluglinie gecancelt wurde bzw. nicht durchgeführt wird 

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum)
  • Korrespondenz zwischen Ihnen und Händler (Mails, Brief etc.)
  • Reservierungs-/Buchungsunterlagen, aus welchen die genauen Daten des gebuchten Fluges hervorgehen
  • Nachweis der Stornierung durch die Fluglinie
  • Nachweis über die Höhe der Gutschrift (z.B. Gutschriftbeleg/Bestätigung vom Händler)

Wir bitten Sie uns alle Unterlagen - nach Möglichkeit bereits in englischer Übersetzung der wichtigsten Punkte (Reklamationen müssen über die zumeist internationalen Banken der Händler beanstandet werden) – zu übermitteln.

  • Detaillierte Sachverhaltsdarstellung (inkl. Händlername, Umsatzbetrag und Umsatzdatum) und Übermittlung aller vorhandenen Unterlagen 
  • Vollständiger Schriftverkehr mit dem Vertragsunternehmen zur Klärung des Sachverhalts

Die schriftliche Erledigung wird Ihnen auf denselben Weg zugestellt, wie Sie uns kontaktiert haben. Sollten Sie das Online Formular für die Umsatzreklamation genutzt haben, informieren wir Sie per E-Mail oder als Nachricht in der PayLife App und im Serviceportal.

Bitte beachten Sie folgende FAQ zur Verrechnung Ihrer Gutschrift:

Muss ich auf die Gutschrift bis zur nächsten Abrechnung warten?

Wann bekomme ich die Rückerstattung bei einer Retoure?

Umsatz unbekannt? Karte sperren.

Treffen die Punkte 1-3 nicht zu und Sie können die Herkunft des Umsatzes nicht aufklären bzw. sind sich sicher den Umsatz/die Umsätze nicht beauftragt zu haben, handelt es sich eventuell um Missbrauch Ihrer Karte durch unbekannte Dritte.

Veranlassen Sie dann bitte umgehend eine Sperre Ihrer Karte und melden Sie alle missbräuchlichen Umsätze unverzüglich. Eine Kartensperre reicht in diesem Fall nicht aus. So geht’s:  Was kann ich tun bei Kartenmissbrauch oder um diesen zu verhindern?

Kartenmissbrauch melden

Wichtiger Hinweis

Die BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft (kurz: Bank) agiert ausschließlich als das den Zahlungsverkehr durchführende Bankinstitut. Bei Reklamationen betreffend das Grundgeschäft kann eine Klärung grundsätzlich nur zwischen dem Karteninhaber und dem Unternehmen direkt erfolgen, zumal es der Bank rechtlich gesehen nicht erlaubt ist, sich in das vom Kunden eingegangene Rechtsgeschäft einzubringen.

Durch die Erteilung der Zahlungsanweisung ist eine Zahlungsverpflichtung der Bank gegenüber dem Vertragsunternehmen entstanden. Eine Einflussnahme durch die Bank oder die Verweigerung der Zahlung an das Vertragsunternehmen sind nicht möglich. Dazu verweisen wir auch auf Punkt 7 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für PayLife Kreditkarten oder Firmenkarten.

Bitte haben Sie daher Verständnis, dass das von uns herausgegebene Zahlungsmittel dem Käufer oder Empfänger einer Ware/Dienstleistung nicht mehr Rechte gegenüber dem Verkäufer oder Leistungserbringer einräumen kann, als dies bei anderen Zahlungsinstrumenten (z.B. bei Barzahlung) möglich ist.

Sollte Sie jedoch Ihr Anliegen nicht direkt mit dem Händler klären können, unterstützen wir Sie gerne mit einer unverbindlichen Prüfung einer Umsatzreklamation.